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Klimaschutz & Klimawandelanpassung

In den Alpen sind die Temperaturen in den vergangenen 120 Jahren um knapp zwei Grad Celsius gestiegen – beinahe doppelt so viel wie im globalen Durchschnitt. Auch deshalb ist der Klimawandel im Alpenraum schon jetzt deutlich spürbar: Extremwetterereignisse, schmelzende Gletscher, Dürreperioden und Muren gefährden nicht nur die Natur, sondern auch die touristische Infrastruktur und Lebensqualität der Tiroler Bevölkerung.

Deshalb braucht es dringend zwei Dinge:

Klimaschutz: Treibhausgasemissionen reduzieren – durch Energieeffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität und klimafreundliche Beschaffung. Ziel: den Klimawandel so weit wie möglich bremsen.

Klimawandelanpassung: Risiken durch unvermeidbare Klimafolgen minimieren – etwa durch Diversifizierung des Angebots, Schutzmaßnahmen gegen Naturgefahren und ganzjährige, wetterunabhängige Angebote.

Fakten

+2 °C

Temperaturanstieg im Alpenraum in den letzten 170 Jahren

Weitere Fakten
30 %

Durch den Ausstieg aus Öl und Gas hin zu Wärmepumpen und Biomasse, sowie die thermische Sanierung konnten die CO2-Emissionen im Gebäudebereich in Tirol seit 2005 stark reduziert werden. Hier steckt für Hotelbetriebe auch weiterhin großes Potenzial.

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1,5 °C

Die Erderwärmung hat nach Angaben des EU-Klimawandeldienstes Copernicus von Februar 2023 bis Januar 2024 erstmals über einen Zeitraum von zwölf Monaten dauerhaft über 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gelegen. 

8 %

Schätzungen zufolge ist der globale Tourismus für etwa 8 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich

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89 %

CO2 spart eine durchschnittliche Reise nach Tirol mit der Bahn statt mit dem Auto und entlastet gleichzeitig die Straßen sowie die Bevölkerung vor Ort. 

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Fakten statt Mythen

Aktuelle Beiträge aus der Forschung, Praxis und aus Projekten gibt es auf F.acT.

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+2 °C

Temperaturanstieg im Alpenraum in den letzten 170 Jahren

Weitere Fakten
89 %

CO2 spart eine durchschnittliche Reise nach Tirol mit der Bahn statt mit dem Auto und entlastet gleichzeitig die Straßen sowie die Bevölkerung vor Ort. 

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8 %

Schätzungen zufolge ist der globale Tourismus für etwa 8 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich

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1,5 °C

Die Erderwärmung hat nach Angaben des EU-Klimawandeldienstes Copernicus von Februar 2023 bis Januar 2024 erstmals über einen Zeitraum von zwölf Monaten dauerhaft über 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gelegen. 

30 %

Durch den Ausstieg aus Öl und Gas hin zu Wärmepumpen und Biomasse, sowie die thermische Sanierung konnten die CO2-Emissionen im Gebäudebereich in Tirol seit 2005 stark reduziert werden. Hier steckt für Hotelbetriebe auch weiterhin großes Potenzial.

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Auswirkungen auf Tourismusdestinationen

  • Schneemangel & Gletscherschwund
    Viele österreichische Gletscher werden in 50 Jahren verschwunden sein. Das betrifft den Skitourismus ebenso wie Klettertouren, Schutzhütten und alpine Infrastruktur. Besonders Gebiete unter 2000 Meter Seehöhe sind davon betroffen (CCCA, 2018). Tirol profitiert im Vergleich zu anderen Regionen von seiner Topografie: Sieben der zehn höchstgelegenen Skigebiete Österreichs befinden sich in Tirol; darunter der Pitztaler, Hintertuxer, Kaunertaler und Stubaier Gletscher sowie Sölden, Obergurgl-Hochgurgl und die Silvretta Arena Ischgl. Diese Lagen bieten vorerst noch vergleichsweise hohe Schneesicherheit.
  • Naturgefahren & Infrastruktur
    Auftauende Permafrostböden und abschmelzendes Eis erhöhen die Gefahr von Felsstürzen und Muren – und gefährden Dauersiedlungsraum wie alpine Infrastruktur.
  • Hitze & Extremwetter
    Laut GeoSphere Austria wird es auch im alpinen Raum künftig mehr Hitzetage und häufigere Hitzewellen geben. Für die Sommersaison bedeutet das eine Zunahme an Hitzetagen, also Tagen, an denen es 30 °C oder mehr hat. Gleichzeitig bietet der Alpenraum auch Chancen: Wenn es im Tal oder in südlichen Regionen zu heiß wird, suchen mehr Menschen Abkühlung in den Bergen. Dadurch kann der Sommertourismus in Tirol gestärkt werden.

Was tut Tirol bereits für den Klimaschutz im Tourismus?

Tirol arbeitet auf vielen Ebenen daran, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten – von verbindlichen Gesetzen bis zu konkreten Umsetzungsstrukturen.

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Good Practices

Tiroler Naturparks und Nationalparks

Die höchsten Gipfel, die meisten Gletscher, die seltensten Tiere: In seinen fünf Naturparks und im Nationalpark Hohe Tauern zeigt sich Tirol von seiner ursprünglichsten und wildesten Seite. Mehr erfahren

Klimawanderung im Alpbachtal

Entdecke die Natur rund um die Gratlspitze und erfahre wie sich die Lebensräume an das Klima anpassen. Mehr erfahren
Teamcard St. Johann

Mount Resilience

Das EU-geförderte Projekt MountResilience widmet sich der Stärkung der Resilienz von Gemeinden und Regionen in europäischen Gebirgsräumen in neun Ländern u.a. in Tirol. Es zielt darauf ab, deren Anpassungskapazität an den Klimawandel zu erhöhen.Mehr erfahren
Crew Card Paznaun

AlpenKlimaGipfel

Der „AlpenKlimaGipfel – Gespräche auf der Zugspitze“ vernetzt alljährlich Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, (TV-) Meteorolog:innen und Leitmedien des alpinen Lebensraums. Mehr erfahren

Klimaprogramme in Tirol

Klima- und Energie-Modellregionen (KEM), Klimawandelanpassungs-Modellregionen (KLAR!), Klimabündnis-Gemeinden, e5-Gemeinden und viele mehr setzen sich in Tirol aktiv für einen Klimawandel ein. Mehr erfahren

Klimawandel und Tourismus

Das Tourismusministerium hat in den vergangenen Jahren verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Klimawandel und Tourismus ermöglicht.Mehr erfahren