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Energiewende

Tirol hat zum Ziel, bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern zu sein.

Die Menschen in Tirol sollen künftig in der Lage sein, ihren gesamten Energiebedarf aus heimischen, erneuerbaren Ressourcen klimaschonend zu decken. Auch der Tourismus kann durch Ideen und Handeln einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass Tirol langfristig und nachhaltig energieautonom wird. 

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Die Energiewende eröffnet im Tourismus neue Chancen

Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind zunehmend ein zentraler Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität.

Die Entwicklung zeigt, dass der eingeschlagene Weg wirkt:

  • In den letzten 15 Jahren konnte der Anteil erneuerbarer Energieträger in Beherbergung und Gastronomie österreichweit von 37 % auf 66 % deutlich erhöht werden.
  • Gleichzeitig sank der Energieverbrauch pro Nächtigung von 18,1 kWh im Jahr 2008 auf 6,3 kWh im Jahr 2023.
    (Quelle: Tourismusbericht 2024)

Dennoch gilt es, den Ausbau erneuerbarer Energieträger im Tourismus weiter zu verstärken.

Fakten und Good Practices

In luftigen Höhen

Marion und Evelyn Hölzl haben der KRAFTalm neues Leben eingehaucht und auch bei der Wahl des Heizsystems neue Wege beschritten. Die Energieagentur Tirol hat nachgeforscht, was eine Luftwärmepumpe in alpinen Lagen besonders macht und was Wasserfälle damit zu tun haben. 

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Ein Tal das weiter denkt

In einem engen Tal mit Weitblick agieren. Das trifft auf die Menschen im Kaunertal zu. Die Region ist nicht nur von atemberaubender Natur geprägt, sondern steht auch für mutige, zukunftsorientierte Entscheidungen – für Einheimische und Besucher*innen. Wir schauen uns an, was andere Regionen vom Kaunertal lernen können. 

Mehr zur Energiewende im Kaunertal
Ein (Umwelt-)Zeichen setzen

Im Urlaub abschalten und das gute Gewissen behalten? Das geht am besten in Regionen und Betrieben, die Nachhaltigkeit nicht nur versprechen, sondern tatsächlich leben. Der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – St. Johann in Tirol und der Penzinghof in Oberndorf zeigen eindrucksvoll, wie umweltbewusstes Handeln, Energieeffizienz und Gastfreundschaft Hand in Hand gehen. 

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Pioniere im alpinen Raum

Schon im Jahr 2007 betraten die Pitztaler Gletscherbahnen mit dem Bau der Sunna Alm neue Wege ökologischer Verantwortung. Das Passivhaus auf 2300 m Seehöhe bezieht seinen Wärmebedarf aus sechs Tiefenbohrungen und einer thermischen Solaranlage und somit vollständig aus erneuerbaren Energien.

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Bäume, die Energie liefern

Sind Photovoltaik-Anlagen in den Bergen zu teuer? Benötigen sie zu viel Wartungsaufwand und liefern sie genügend Ertrag? Drei Tiroler Ingenieure waren mutig und entwickelten eine PV-Anlage speziell für alpine Gegebenheiten. Von nun an können PV-Anlagen in den Bergen kostengünstig, wartungsarm und ertragreich betrieben werden. 

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Langlaufen unter PV-Licht

Die Schleife der Dorfloipe Hochfilzen wird täglich ab Dämmerung für vier Stunden durch 100% Photovoltaikenergie beleuchtet. 

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