Corinna Lanthaler unterwegs in den Bergen

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Zurück zu den Wurzeln

Corinna Lanthaler, Leiterin Sportland Tirol und Lebens- und Erholungsraum Tirol

Corinna Lanthaler ist als frischgebackene Teamleiterin da, wo sie vor vielen Jahren in der Tirol Werbung gestartet hat - beim Thema Sport. Dass sie zudem seit Kurzem noch ein weiteres Team leitet, das sich mit Zukunftsthemen beschäftigt, sieht sie nicht als Doppelbelastung, sondern als Herausforderung im besten Sinn. Herausforderungen ist sie schließlich vom Sport gewöhnt, der sie sowohl beruflich als auch privat intensiv begleitet. Ihr Markenzeichen - das laute Lachen - ist ihr jedenfalls nie vergangen. Wie auch, wenn man sich 365 Tage im Jahr mit Urlaub beschäftigt.

Andrea Hochmuth

Corinna Lanthaler

Wohnort: Neustift im Stubaital

  • Name

    Corinna Lanthaler

  • Alter 

    38 Jahre

  • Hobbys

    Sport, Skifahren, Mountainbiken, Wandern, Langlaufen, Reisen

  • Das mag ich an Tirol

    die eindrucksvolle Bergwelt, den Dialekt, dass die Menschen sehr authentisch sind, die Du-Mentalität

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2008

  • Aufgaben in der Tirol Werbung

    Teamleitung Lebens- und Erholungsraum Tirol, Teamleitung Sportland Tirol

Andrea Hochmuth

Corinna Lanthaler

Wohnort: Neustift im Stubaital

  • Name

    Corinna Lanthaler

  • Alter 

    38 Jahre

  • Hobbys

    Sport, Skifahren, Mountainbiken, Wandern, Langlaufen, Reisen

  • Das mag ich an Tirol

    die eindrucksvolle Bergwelt, den Dialekt, dass die Menschen sehr authentisch sind, die Du-Mentalität

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2008

  • Aufgaben in der Tirol Werbung

    Teamleitung Lebens- und Erholungsraum Tirol, Teamleitung Sportland Tirol

Deine Aufgabe als Teamleiterin des Teams Sportland Tirol hast du ja noch gar nicht so lange. Wie ist es denn dazu gekommen?

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Unternehmensstruktur wurde mir die Stelle als Teamleiterin des Teams Sportland Tirol angeboten. Ich habe die Herausforderung gerne angenommen. Ich habe mich dann auch schnell und gut eingefunden – es war ja doch ein komplett neu formiertes Team mit Leuten aus verschiedenen Bereichen, deshalb mussten wir am Anfang zuerst einmal das ganze Organisatorische und Zwischenmenschliche klären, die Einarbeitung war aber sehr angenehm.

Jetzt hast du vor Kurzem ja noch ein zweites Team dazubekommen.

Genau. Beim zweiten Team, dem Team Lebens- und Erholungsraum, war es ähnlich. Da Tanja (ehem. Teamleiterin, Anm.) Nachwuchs bekommen hat, wurde mir die zweite Funktion angeboten. Auch hier habe ich mich schnell eingefunden – auch inhaltlich. Organisatorisch war ja schon vieles geklärt, weil das Team schon formiert war.

Was ist denn eigentlich schwieriger? Mit einem neuen Team anzufangen oder zu einem bestehenden Team dazuzustoßen?

Es ist schwieriger, mit einem komplett neuen Team anzufangen. Die Leute müssen sich erst untereinander gut binden. Bei bestehenden Teams sind die Strukturen schon gesettelt.

Und wie geht es dir damit, zwei Teams zu leiten?

Ich hüte mich immer vor dem Begriff „Doppelbelastung“. Erstens bin ich immer offen für neue Herausforderungen und zweitens sollte man meiner Meinung nach Herausforderungen so begegnen, dass man sich fragt: Wo sind Synergien? Wir haben diese Synergiepotenziale ausgearbeitet, deshalb ist es kein doppelter Zeitaufwand. Es ist ein Mehraufwand, aber machbar.

Bist du dann inzwischen nur mehr mit der Führung beschäftigt oder geht sich operativ auch noch etwas aus?

(überlegt). Naja, ich bin inhaltlich schon drin. Ich muss ja reflektieren und Entscheidungen treffen, dafür brauche ich gewisse Informationen. Ich muss auch Erneuerungen in Fachbereichen anstoßen, dafür braucht es fachliche und inhaltliche Kompetenz – ganz themenfremd darf ich also nicht sein. Wir haben aber auch Themen dabei, die für alle neu sind – die Zukunftsthemen. Gott sei Dank haben wir unsere Fachspezialisten, die sich hier Know-How angeeignet haben. Deshalb kann ich mich auch auf das Führen konzentrieren. Das macht mir Spaß: die verschiedenen Herangehensweisen und Generationen zu beobachten. Das Zusammenarbeiten mit Menschen, die sich weiterentwickeln ist extrem spannend und taugt mir extrem.

Wie bist du denn eigentlich in die Tirol Werbung gekommen?

Durch ein Pflichtpraktikum am MCI. Dort habe ich im Sportsponsoring gearbeitet. Später habe ich dann in verschiedenen Stationen der Tirol Werbung gearbeitet. Ich war im Presse- und Medienteam, war zuständig für die Betreuung von Reiseveranstaltern, habe verschiedene Märkte betreut, bin dann ins Themenmanagement gekommen und bin jetzt Teamleiterin vom Sportland Tirol. Zurück zu den Wurzeln also (lacht).

Spielt der Sport bei dir privat auch eine wichtige Rolle?

Ja. Ich finde, das ist ein super Ausgleich zum Arbeiten. Beim Sport in der Natur hat man die Möglichkeit, sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Beim Radfahren und Skifahren daheim, sehe ich immer das, was ich so gerne habe: die Bergwelt, die Landschaft, Tiere, Leute, die hier wohnen – das alles nimmt man wahr.

 

Corinna Lanthaler beim Wandern

Was war zuerst? Die private Leidenschaft für den Sport oder der berufliche Bezug zum Sport?

Das war so ein Vize-Versa. Als ich angefangen habe, in der Tirol Werbung zu arbeiten, habe ich mich mehr mit Tirol beschäftigt und wie man Tirol als Urlaubserlebnis wahrnimmt. Das beeinflusst schon das private Verhalten. Ich habe immer gesagt. „Ich beschäftige mich 365 Tage im Jahr mit Urlaub. Schöner könnte es gar nicht sein“ (lacht). Umgekehrt war mir Sport aber auch immer wichtig und ich wollte zeigen, was Tirol da anbieten kann. Und dann hat aber meine Beschäftigung mit diesen Sportthemen wieder meine Affinität intensiviert. In Summe ist es ein Gesamtbild – privat wie beruflich.

Wie hat sich denn die Rolle des Sports deiner Meinung nach in den letzten Jahren gewandelt?

Die Gesellschaft ist viel sportlicher geworden. Früher war allen die Arbeit wichtig, da blieb kaum Zeit für Freizeit und Sport. Heute ist die Work-Life-Balance ein wichtiges Thema. Auch dass die Menschen gesünder leben wollen, trägt dazu bei. Der Großteil mach Sport, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Hat sich das durch Corona noch einmal verstärkt?

Ja, sehr. Ich glaube, dass die Veränderung so und anders gekommen wäre, sonst hätte es aber ein paar Jahre länger gedauert.

Bei Sport und Tirol denken viele zuerst an Skifahren. Wie schafft man es, Randsportarten ins Rampenlicht zu rücken?

Ich glaube, dass sich Randsportarten als Nische entwickeln können. Dort, wo der Bedarf und die Möglichkeiten, sich zu entwickeln da sind, können sich Randsportarten punktuell durchsetzen – natürlich nur, wenn die Nachfrage da ist. Skitourengehen ist zum Beispiel keine Randsportart mehr, sondern ein Trend. Dann geht es wieder darum, die entsprechende Infrastruktur sowie Lenkungsmaßnahmen zu schaffen.

Wenn du so auf die letzten Jahre zurückblickst: Welches sportliche Ereignis ist dir da besonders in Erinnerung geblieben?

Die Rennrad-WM. Weil es einfach spannen war zu erleben, wie die Rad-WM schlussendlich doch ganz Tirol in den Bann gezogen hat. Begeisterung gepaart mit super Wetter und super Organisation – das war wirklich beeindruckend.

Springen wir zum anderen Team: Wie geht es dir denn mit den Themen, die der Lebens- und Erholungsraum Tirol abdeckt?

Grundsätzlich sehr gut. Teilweise habe ich die Themen ja schon selbst bearbeitet – Gesundheit und Barrierefreiheit sind zum Beispiel nicht neu. Es freut mich, dass ich jetzt vermehrt Einblick bekomme. Diese zehn Themen betreffen ja stark die Zukunft. Es sind in gewisser Weise Querschnittsthemen, die aber gepaart mit allen anderen in Summe das ganze Urlaubs- und Freizeiterlebnis ausmachen.

Was schätzt du denn persönlich am Lebensraum Tirol besonders?

Das Spannende ist, dass die Lebensqualität hier so unglaublich hoch ist, weil man so viele Möglichkeiten hat. Im Sportbereich, Kulturbereich und in der Kulinarik kann man die komplette Bandbreite genießen: Wir haben die traditionelle Kultur und die Hochkultur und Kulinarik auf der Alm ebenso wie in der Stadt. Auch Themen wie Mobilität und Tourismusbewusstsein sind wichtig – egal, ob als Einheimischer oder Gast. Beim Thema Naturlandschaft und Gesundheit ist ja bewiesen, dass Trainingseffekte auf einer gewissen Höhenlage besser sind. Im Bereich der Barrierefreiheit hat mich schon immer dieses Commitment von Tirol fasziniert, für Menschen mit Beeinträchtigungen entsprechende Angebote zu schaffen – das zeigt auch, wie offen Tirol ist. Mit Nachhaltigkeit habe ich mich zwar schon ansatzweise beschäftigt, hier haben wir aber eigene Themenexperten. Das ist ja auch eines der wichtigsten Zukunftsthemen – ohne das geht es nicht mehr. Auch das Thema Klima und Wetter war noch sehr neu für mich. Und Familie und Jugend spielt ohnehin bei allen Themen rein, das ist eine unserer wichtigsten Zielgruppen.

Man merkt schon, das Thema Lebens- und Erholungsraum ist sehr umfassend. Welche Herausforderungen warten denn in diesem Bereich?

Der Tiroler Weg ist eine wesentliche Leitplanke. Tourismusbewusstsein ist schon lange ein brennendes Thema, jetzt ist es aber umso wichtiger zu zeigen, dass wir ohne Tourismus in Tirol einen großen Nachteil hätten. Das wird eine große Herausforderung, das so rüberzubringen.

Wo siehst du selbst den Lebens- und Erholungsraum in 20 Jahren?

Alle sind sich dessen bewusst, dass man mit Tirol nachhaltig umgehen muss, damit man auch in 20 Jahren dort noch gut leben, urlauben und sich wohlfühlen kann.

Wäre das auch dein Wunsch?

Ja natürlich! (lacht)

Wenn dich deine Kolleginen und Kollegen mit drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das, glaubst du?

Lacht laut und viel (lacht laut), sehr genau und… sportlich!

Corinna Lanthaler beim Skifahren
© privat
Der Sport begleitet Corinna beruflich wie privat.
Corinna Lanthaler, Meer
© privat
Das Reisen zählt ebenfalls zu Corinnas Leidenschaften.
Andrea Hochmuth beim Wandern
© privat
Am Sport liebt Corinna vor allem die intensive Begegnung mit der Natur.

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