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Rene am Gipfel

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"Hausmeister" mit Hausverstand 

Rene Kofler, Lager und Logistik

Als "Mädchen für alles" würde sich René Kofler bezeichnen, der gemeinsam mit seinem Kollegen das Tirol Haus am Laufen hält. Mittlerweile ist René mit seinem Team Zentrale Dienste organisatorisch in die Lebensraum Tirol Holding gewechselt und hat sein Aufgabengebiet damit noch einmal erweitert - "Mädchen für gar alles" sozusagen. Unser Interview haben wir noch davor geführt, darin erzählt er uns, warum er handwerklich vor keiner Herausforderung scheut und dass ihn manche Anfragen durchaus um den (Haus-)Verstand bringen. 

Rene Kofler

René Kofler

Wohnort: Imst

  • Name

    René Kofler

  • Alter 

    47 Jahre

  • Hobbys

    Berggehen, Radfahren, Schwimmen, Skitouren, Skifahren

  • Das mag ich an Tirol

    Berge, die beste Luft der Welt

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2012, seit 2022 in der Lebensraum Tirol Holding

  • Aufgaben

    Lager und Logistik

Rene Kofler

René Kofler

Wohnort: Imst

  • Name

    René Kofler

  • Alter 

    47 Jahre

  • Hobbys

    Berggehen, Radfahren, Schwimmen, Skitouren, Skifahren

  • Das mag ich an Tirol

    Berge, die beste Luft der Welt

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2012, seit 2022 in der Lebensraum Tirol Holding

  • Aufgaben

    Lager und Logistik

Wie hat es dich in die Tirol Werbung verschlagen?

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel gemacht. Nachdem ich die Lehre als Automechaniker bei VW in Imst abgeschlossen habe, bin ich dort noch ein paar Jahre geblieben. Dann habe ich ein bisschen was probiert: Ich war auf Baustellen, bei einer Betonschneidefirma, bei verschiedenen anderen Automarken und sogar eine Woche bei der Post – das war aber nicht so meins. Dann habe ich bei einem Baumaschinenmechaniker das Lager übernommen, bevor ich dann mitbekommen habe, dass in der Tirol Werbung eine Stelle frei ist. Ich habe mich beworben, weil ich mir dachte, das ist mal was anderes.

Was ist denn an der Tirol Werbung anders, dass du hier dann bis heute geblieben bist?

Die Tirol Werbung ist für mich mit Familie gleichzusetzen – das kann man mit anderen Unternehmen nicht vergleichen. Es sind sehr flache Hierarchien, wir sind eine große Familie, in der sich alle auf Augenhöhe begegnen. Jeder kann mit jedem gut und gemütlich reden – sei es nur für einen kurzen Hoangart am Gang.

Vielleicht magst du mir mal kurz aufzählen, was alles genau zu deinen Aufgaben gehört.

Ich mache die Logistik für die Tirol Werbung und in Zukunft dann für die Holding mit ihren Tochterfirmen, ich kümmere mich um den Postversand, den Fuhrpark und bin ein bisschen „Mädchen für alles“. Bilder aufhängen, Büroumbauten organisieren und mithelfen gehört alles dazu – fast ein bisschen wie bei einem Hausmeister.

Das sind ja doch sehr vielfältige und abwechslungsreiche Aufgaben. Wie schaffst du es, den Überblick nicht zu verlieren?

Wir haben ein Ticketsystem, die Leute rufen aber auch an oder schreiben Emails. Ein großer Vorteil ist, dass wir zu zweit sind. Wir reden sehr viel miteinander, jeder weiß vom anderen die Aufgaben. Wenn also einer mal etwas vergisst, dann erinnert ihn der andere daran.

Rene Kofler, See
Die Tirol Werbung ist für René wie Familie. Auch privat ist er ein Familienmensch und verbringt gerne Zeit mit seinem Sohn. © privat

Gibt es auch Routinearbeiten?

Ja, gibt es auch: Zum Beispiel die Bestellungen erledigen, die uns aus der Info erreichen – also zum Beispiel Ansichtskarten zusammenrichten. Auch der Postversand gehört zu den Routinearbeiten – der Rest ist aber sehr flexibel. Ich finde Routine sehr gefährlich im Alltag, weil man aufhört zu denken. Es braucht schon eine gewisse Routine, aber mehr Abwechslung.

Was muss denn ein Mitarbeiter im Lager der Tirol Werbung für Qualitäten mit sich bringen?

Flexibilität! Das ist das Wichtigste. Aber auch Eigenständigkeit, systemisches Denken und sehr viel Hausverstand.

Ich könnte mir vorstellen, dass es auch ein handwerkliches Geschick braucht. Bist du privat auch ein Handwerker?

Ja – ich habe gerade Haus gebaut und habe einiges selbst gemacht. Ich scheue mich auch nicht, etwas Neues zu probieren. „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ – dieses Sprichwort trifft auf mich nicht zu. Handwerklich habe ich eigentlich noch alles zusammengebracht, also sollte das schon passen (lacht).

Worin liegen denn die größten Herausforderungen in deinem Beruf?

In den Kurzfristigkeiten. Zum Beispiel kurz vor Dezember, wenn es dann darum geht, den Weihnachtsversand abzuwickeln, dann passiert das meist sehr kurzfristig. Wir haben aber sehr gute Logistikpartner hinter uns, deshalb konnten wir bis jetzt noch alles lösen.

Ich könnte mir vorstellen, dass eure Abteilung auch eine ist, die oft sehr – sagen wir einmal besondere Anfragen bekommt. Hast du ein Best Of?

Es kommen schon manchmal Anfragen, bei denen man am Hausverstand ein bisschen zweifelt. Besonders während Corona war das sehr auffällig. Im Nachhinein muss ich dann aber meistens darüber schmunzeln, wie alltägliche Sachen zur Herausforderung werden können.

Rene Kofler, Wasserpark
Für jeden Spaß zu haben: Für Neues ist René immer offen - egal ob in der Freizeit oder beim Handwerken. © privat

Apropos Corona: Wie ist es euch denn bzw. ergeht es euch noch mit der Pandemie? Was hat sich dadurch verändert?

Generell wurde es während Corona mehr Arbeit, weil mehr Pakete verschickt wurden und wenn alle im Home Office sind, muss sich natürlich trotzdem jemand um die Büros kümmern und zum Beispiel die Blumen gießen.

Als Teil der UDL gehörst du zwar zu einem doch recht großen Team, unten in eurem Büro seid ihr aber zu zweit. Wie erlebst du den Teamzusammenhalt?

Ich erlebe den Teamzusammenhalt sehr gut. Dass wir räumlich woanders sind, ist kein Thema – es würde ja keinen Sinn machen, wenn wir im 3. Stock sitzen würden. Außerdem hat unser neues Büro viele Vorteile: mehr Tageslicht, frische Luft und wir sehen alle Lieferanten, die zu uns kommen.

Wie erlebst du den Zusammenhalt in der Tirol Werbung allgemein?

Den finde ich sehr gut. 

Nun noch ein paar Fragen zu dir selbst: Bist du eher ein ordentlicher Mensch oder eher chaotisch?

Ich bin sehr ordentlich – das ist für mich ein Vorteil. Ordentlichkeit gehört zum Leben – in der Arbeit und privat. Wenn ich weiß, wo ich die Dinge finde, dann brauche ich nicht lange zu suchen – das spart Zeit und Nerven.

Was war dein Berufswunsch als Kind?

Automechaniker. Aber irgendwann mal habe ich mir die Frage gestellt, ob das finanziell für ein Haus und eine Familie reicht. Ich war nie der große „Pfuscher“, ich habe höchstens kleine Reparaturen in der Familie erledigt.

Die Leidenschaft für Autos ist aber noch da?

Meine Leidenschaft für Autos ist mittlerweile übergesprungen auf das Motorradfahren. Ich war bis zur Geburt meines Sohnes ein leidenschaftlicher Motorradfahrer. Jetzt bekomme ich jedes Jahr einen Gutschein, dass ich mir ein paar Mal ein Motorrad ausleihen darf und dann fahre ich. Durch das Hausbauen bin ich jetzt zwar nicht mehr so oft dazugekommen, aber das ist ja auch irgendwann fertig. Eventuell kaufe ich mir irgendwann sogar selbst eine!

Das neue Jahr hat ja angefangen. Hast du irgendwelche Vorsätze?

Neujahrsvorsätze habe ich für mich abgeschafft, weil ich meine Vorsätze unter dem Jahr umsetze. Ich finde, das sollte ein tagtäglicher Prozess sein und nicht auf einen Tag begrenzt sein

Rene Kofler, Motorrad
Die Leidenschaft für Autos ist beim gelernten Mechaniker auf Motorräder übergesprungen. © privat
Seine Leidenschaft für Motorräder konnte René offensichtlich an seinen Sohn weitergeben. © privat
Rene Kofler, Sohn
Zuerst wird aber noch bei etwas gemütlicheren Fahrzeugen geübt. © privat
Nicht nur am Motorrad, auch beruflich hängt sich Rene voll rein. © Privat
"In Tirol gibt es die beste Luft" findet René - deshalb ist er gerne in den Bergen unterwegs.

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