Jana Windhaber, Tirol Shop Shooting, Haus der Musik

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Detailverliebte Markenbotschafterin

Jana Windhaber, Leiterin Marke und Design

Als Jana Windhaber als Leiterin des Teams Marke und Design in die Tirol Werbung kam, war alles neu: der Job, ihr Team und die Heimat. Frisch aus der Selbständigkeit in Island hat sie die Herausforderung angenommen und genießt es mittlerweile, das "große Ganze" Blick zu haben. Was sie persönlich mit der Marke verbindet und warum sie beim Schwimmen Hörbücher hört, erzählt sie uns im Interview. 

Jana Windhaber

Jana Windhaber

Wohnort: Innsbruck

  • Name

    Ingrid Schneider

  • Alter 

    28 Jahre

  • Hobbys

     Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Kochen, auf Konzerte gehen, Schwimmen

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2019

  • Das mag ich an Tirol

    die Abwechslung und die Gegensätze aus Sommer und Winter, urban und ländlich

  • Aufgaben in der Tirol Werbung

    Leitung Team Marke und Design

Jana Windhaber

Jana Windhaber

Wohnort: Innsbruck

  • Name

    Ingrid Schneider

  • Alter 

    28 Jahre

  • Hobbys

     Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Kochen, auf Konzerte gehen, Schwimmen

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2019

  • Das mag ich an Tirol

    die Abwechslung und die Gegensätze aus Sommer und Winter, urban und ländlich

  • Aufgaben in der Tirol Werbung

    Leitung Team Marke und Design

Du bist ja noch nicht so lange bei der Tirol Werbung. Dein Weg davor war aber ebenfalls spannend. Möchtest du uns das kurz erzählen?
Gerne. Ich habe die HTL für Grafik und Design in Innsbruck absolviert und mich dann sofort ins Arbeitsleben gestürzt. Ich habe dann in einem Grafikbüro im Unterland gearbeitet, für vier Jahre. Im Anschluss habe ich Europäische Ethnologie in Innsbruck studiert. Schon während dem Studium war ich nebenbei selbstständig tätig. Nach dem Studium bin ich dann nach Island gezogen und habe dort weiterhin selbstständig gearbeitet. Irgendwie hat mir aber das ganze soziale Gefüge gefehlt, das man bei einer fixen Stelle hat. Deshalb habe ich mich in Tirol nach einer festen Arbeit umgesehen und bin dann relativ schnell bei der Tirol Werbung gelandet.

Du kennst also beide Facetten des Arbeitens: die Anstellung in einem fixen Job und die Tätigkeit als Selbstständige. Wo liegen denn die Vorteile und Nachteile dieser beiden Arbeitsweisen?
Als Selbstständige ist man natürlich sehr flexibel. Es kommt aber immer auch auf die Persönlichkeit an, ob man das mag. Für mich ist das kein Problem – ehrlich gesagt hatte ich sogar ein bisschen Angst, wie das wird, so in festen Strukturen. Aber gerade in letzter Zeit ist auch die Tirol Werbung flexibler geworden, vor allem durch das Home Office, da fühlt es sich eigentlich gar nicht so strikt an. Der ganz große Vorteil bei einem festen Job ist aber definitiv das soziale Gefüge und das ist ja in der Tirol Werbung extra stark. Einfach, dass man sich auch privat treffen und unterhalten kann.

Dein Start in der Tirol Werbung war ja etwas ungewöhnlich. Nicht nur du warst neu, du hast auch gleich ein ganz neues Team übernommen. Wie ist es dir dabei ergangen?
Natürlich war der Einstieg eine große Herausforderung, aber ich mag das. Gerade in Sachen Teamgefüge: Ich war immer schon – egal ob zuhause, in der Schule oder in der Arbeit – die Teamleaderin. Dass ich nicht in ein gesetztes fixes Team gekommen bin, war eigentlich auch ein Vorteil. So konnten wir ein eigenes, neues Team erschaffen, mit neuen Regeln, wie wir uns sie vorstellen.

Jetzt bist du seit zirka einem Jahr in der Tirol Werbung. Wie erlebst du die Arbeit mittlerweile?
Es ist wie bei allem: Es fühlt sich schon wieder an, als wäre ich schon fünf Jahre dabei (lacht). Aber es war natürlich vor allem am Anfang vieles komplex, da verstehe ich mittlerweile die Hintergründe besser. In meiner Funktion geht es ja immer um das große Ganze, da muss man jeden Bereich mitdenken. Aber gerade das macht es auch so spannend. Auch die Tourismusbranche war neu für mich. Jetzt verstehe ich mittlerweile die Zusammenhänge, da macht die Arbeit umso mehr Spaß.

Jana Windhaber, Island, Mauer

Wie gestalten sich denn deine Aufgaben als Leiterin des Teams Marke und Design?
Als Teamleiterin vergebe ich in erster Linie die Jobs und Projekte­ko­ordiniere meine Teammitglieder und stehe ihnen in designtechnischen Fragen zur Seite. In der Umsetzung bin ich auch noch manchmal beteiligt, etwa bei der Konzeption von Kampagnen oder als Teil des Interdis­zi­plinären Teams Imagekampagne. Außerdem kümmere ich mich um das Freigabe­ma­nagement der Marke. Letzten Sommer war ich noch mehr in der Umsetzung tätig, einfach auch, um meine Mitarbeiter*innen zu unterstützen. Seit das Team vollständig ist, ist das weniger nötig. Natürlich helfe ich aber nach wie vor, wenn es zum Beispiel darum geht, komplexe Designlösungen auszuarbeiten.

Vermisst du es, selbst zu gestalten?
Nein, eigentlich geht es mir nicht ab. Ich bin sehr detailverliebt. Das möchte ich auch den anderen in meinem Team so weitergeben und mache das, indem ich sie ein Stück weit in diese Richtung coache. Dadurch kann ich meine Detailver­liebtheit und meine Kreativität immer noch ausleben. Außerdem finde ich es viel interessanter, das große Ganze im Blick zu haben – das ist ja auch eine kreative Arbeit!

Euer Team heißt Marke und Design. Wie viel ist Marke, wie viel ist Design?
Das ist schwierig zu beurteilen. Eigentlich kann man es auch gar nicht trennen, denn im Endeffekt hat alles, was wir designen mit der Marke zu tun. Das ist auch im Tirol Shop so, wo jedes Detail –wo, wie und mit welchen Materialien wird produziert – auf die Marke einzahlt. Außerdem sollte jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin Botschafter*in der Marke sein. Wir tragen die Marke nach außen – durch Tirol-Shop-Produkte oder einfach indem wir erzählen, dass wir bei der Tirol Werbung arbeiten. Dieses Zugehörig­keitsgefühl und dieses Verantwor­tungs­be­wusstsein der Marke gegenüber wollen wir in Zukunft wieder mehr forcieren.

Wie empfindest du die Marke Tirol persönlich?
Ich bin mit der Marke so aufgewachsen, wie wahrscheinlich die meisten in meiner Generation: Wir kannten die Marke von Tirol-Shop-Produkten und von Plakaten. Sie war für uns cool, jung und mutig, aber auch traditionell. Die Marke Tirol hat es immer geschafft, die Sportlichkeit, die in Tirol Tradition hat, mit einem jungen, modernen Image zu verbinden. Man muss sich nur vorstellen: Die Schneesternkappe vom Tirol Shop kann ein 80-jähriger Mann beim Eisstock­schießen genauso tragen wie der 16-Jährige Dude, der gerade mit seinem Snowboard über den ersten Kicker hüpft. (lacht).

Jana Windhaber, Klettersteig

Die Werte der Marke sind ja: stark, eigenwillig, echt, verbunden und mutig. Wie viele von diesen Werten erkennst du in dir selbst?
(überlegt) Eigentlich alle (lacht). Nein, ich verstelle mich nicht, habe meine eigene Meinung und mache das, was ich will. Das ist für mich „echt“ – und alle anderen Werte ergeben sich ja eigentlich daraus. Wenn ich echt bin, bin ich stark, bin ich eigenwillig und bin ich mutig. Das bedingt sich.

Findest du, dass diese Werte auch für Tirol nach wie vor gelten?
Je nach verschiedenen Bereichen haben die Werte natürlich eine unterschiedliche Ausprägung. Aber ja – sie gelten immer noch. Denn mit den Werten wird das Land ja beschrieben. Auch wenn sich das Land und die Bedingungen verändern und weiterentwickeln – die Werte bleiben bestehen.

Künstler gelten mitunter ja als etwas zerstreut. Würdest du dich selbst auch so bezeichnen oder bist du eher ein strukturierter Typ?
(lacht) Ich glaube, das ist der Unterschied zwischen Künstler*innen und Grafiker*innen. Die Grafiker*innen haben zwar diesen künstlerischen Mut für kreative Lösungen, sind aber in der Umsetzung detailverliebter. Das müssen wir auch sein – ich habe einmal ein 5000-Seiten dickes Buch setzen müssen, mit Fußnoten und allem Drum und Dran. Wenn du da nicht detailverliebt ist, bekommst du so viele Korrekturen, dass es sich gar nicht lohnt. Gott sei Dank sind auch im Team alle auf ihre Weise perfektio­nistisch – da haben alle ihre eigenen Wahnsinne (lacht).

Wo kannst du am besten entspannen? Was ist dein Kraftplatz?
Beim Schwimmen eigentlich. Das hat in Island angefangen. Die haben ja ihre ganz eigene Poolkultur mit Hotpots und beheizten Schwimmbecken. Beim Längenschwimmen – alleine – kann ich am besten entspannen. Meistens höre ich währenddessen noch Hörbücher. Leider ist es momentan etwas schwierig, Pools zu finden, deshalb bin ich derweil auf Langlaufen umgestiegen. Wichtig ist, die wiederholende Bewegung und dass ich alleine bin – dann kann ich abschalten.

Und hier kommt noch die Abschlussfrage: Was ist denn deine Lieblingsfarbe?
Grün. Da sag‘ ich gar nicht mehr dazu (lacht).

Jana Windhaber, Island, Landschaft
© privat
Jana Windhaber, HTL, Euro 2008
© privat
Jana Windhaber, Wasserfälle, Island
© privat

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