Andrea Hochmuth beim Skitourengehen

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Kampagnenplanerin mit Zielgruppenwissen aus erster Hand

Andrea Hochmuth, Kampagnensteuerung online

Eigentlich wollte Andrea Hochmuth für sechs Wochen nach Südamerika reisen, da kam ihr diese Stellenaus­schreibung von der Tirol Werbung in die Quere. Gereist ist sie trotzdem, die Stelle hat sie auch bekommen. Dass die 5 Tiroler Gletscher zu ihr passen, hat Andrea Hochmuth gleich gewusst. Schließlich fällt die gebürtige Zillertalerin selbst genau in die Zielgruppe. Und mit Zielgruppen hat sie in ihrer neuen Position Kampagnen­steuerung online ohnehin viel zu tun. Wie praktisch, dass sie da nicht nur eine hohe Online-Kompetenz, sondern auch wertvolles Marktwissen mitbringt. Das Beste aus zwei Welten sozusagen. 

Andrea Hochmuth

Andrea Hochmuth

Wohnort: Innsbruck, eigentlich aus dem Zillertal

  • Name

    Andrea Hochmuth

  • Alter 

    31 Jahre

  • Hobbys

    alles was outdoor ist, Skifahren ist das allerliebste Lieblingshobby, Skitouren, seit heuer auch Langlaufen, im Sommer Wandern, Bergsteigen und Mountainbiken

  • Das mag ich an Tirol

    dass alles so nahe ist und natürlich die Berge (ohne Berge ginge es nicht), die gute Infrastruktur (Hütten, Wege) und die lässigen Skigebiete im Winter

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2018

  • Aufgaben in der Tirol Werbung

    Kampagnen­steuerung online

Andrea Hochmuth

Andrea Hochmuth

Wohnort: Innsbruck, eigentlich aus dem Zillertal

  • Name

    Andrea Hochmuth

  • Alter 

    31 Jahre

  • Hobbys

    alles was outdoor ist, Skifahren ist das allerliebste Lieblingshobby, Skitouren, seit heuer auch Langlaufen, im Sommer Wandern, Bergsteigen und Mountainbiken

  • Das mag ich an Tirol

    dass alles so nahe ist und natürlich die Berge (ohne Berge ginge es nicht), die gute Infrastruktur (Hütten, Wege) und die lässigen Skigebiete im Winter

  • Bei der Tirol Werbung seit

    2018

  • Aufgaben in der Tirol Werbung

    Kampagnen­steuerung online

Wie hat es dich denn in die Tirol Werbung verschlagen?
Ich war davor in einer Werbeagentur und habe dort alles gemacht, was den Online-Marketing-Bereich betrifft: Onlinekampagnen, SEO, Projektma­nagement für Websites – in erster Linie für Destinationen und Hotels. Wie ich dann zur Tirol Werbung gekommen bin, das ist eigentlich total lustig: Ich habe mit meinem Mann beschlossen, für sechs Wochen nach Südamerika zu reisen. Ich wollte mich beruflich auch verändern und habe daher die Chance genutzt und gekündigt. Ich wollte mir dann eigentlich Zeit lassen bevor ich mich bewerbe. Aber sobald ich gekündigt habe, habe ich doch begonnen, nach offenen Stellen zu schauen. Da habe ich die Stellenaus­schreibung der Tirol Werbung für die Betreuung der 5 Tiroler Gletscher und den Markt Dänemark gesehen und das hat perfekt gepasst.

Inwiefern?
Naja, ich bin extrem skifanatisch, mein Steckenpferd ist der Onlinemarkt und der dänische Markt ist sehr onlineaffin. Außerdem war ich ja während meines Studiums schon einmal bei der Tirol Werbung und da hat mir der Spirit ganz gut getaugt. Ich wusste wie es im Haus läuft, wie das Team ausschaut und dachte mir, okay, das ist meine Chance.

Du warst ja anfangs im Bereich Märkte tätig. Was hat dich dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen und etwas Neues auszuprobieren?
Aufgrund der Umstrukturierung wurde der ganze Bereich Online-Kampagnen zentrierter aufgebaut. Das ist das Gebiet, in dem ich am meisten Know-How habe, meine Passion. Mir war schnell klar, dass ich diese Chance nutzen und die Abteilung wechseln muss, um in die Online-Kampagnen involviert zu werden, Zeit zu investieren und mein Know-How in die Kampagnen stecken zu können. Den Adserver habe ich zum Beispiel in der Agentur nur am Rande mitbekommen, da bin ich jetzt viel näher und bekomme mit, wie das funktioniert. Es ist cool, wieder etwas Neues zu lernen, ein Thema, in dem man noch nicht so fit ist.

Inwiefern konntest du etwas von deinen Erfahrungen im Märkteteam für deine neue Aufgabe mitnehmen?
Zuerst einmal liegt ja das Gletscherprojekt weiterhin bei mir. Das taugt mir voll, immerhin bin ich ja selbst in der Zielgruppe (lacht). Aber ich konnte natürlich auch Know How aus dem Marktmanagement, speziell in Dänemark, mitnehmen. Dort drehte sich viel um den Kontakt mit Journalisten, das ist auch bei den 5 Tiroler Gletschern weiterhin ein großes Thema.

Worin bestehen derzeit deine Aufgaben?
In der Kampagnen­konzeption: Alles, was mit Online-Kampagnen außerhalb von Social Media zu tun hat – also Youtube, Google Display, Search Kampagnen, Programmatic Advertising – liegt bei mir und meiner Kollegin Stefanie. Auch die sogenannten Special-Interest-Kampagnen betreue ich. Damit sind Plattformen gemeint, wo sich User speziell zu Themen informieren, in denen sie sich schon gut auskennen, wie zum Beispiel Bergfex.

In der Tirol Werbung wurde heuer auf Zielgruppenkampagnen umgestellt. Was bedeutet das und was heißt das für deine Arbeit?
Früher war das Thema im Zentrum. Jetzt steht wirklich die Zielgruppe im Fokus. Die Zielgruppe gibt vor, welche Themen wir in den Kampagnen abdecken. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein viel breiteres Spektrum an Aktivitäten in einem Markt kommuniziert werden kann. Verlangt die Zielgruppe zum Beispiel verstärkt nach Rennradfahren, dann haben wir die Möglichkeit dies nun in unserer Kampagnen­botschaft verstärkt zu integrieren. Wir nutzen dabei Daten, die wir über unsere eigenen Kanäle generieren sowie Daten von externen Anbietern, um die Zielgruppe bestmöglich zu kennen und erreichen.

Kommen wir zu eurem Team: Ihr seid ja ein sehr großes Team mit sehr unterschiedlichen Aufgaben. Wie koordiniert ihr das?
Wir sind im Team sehr stark im Austausch. Gerade mit dem Social Media Team, schließlich geht es darum, dass wir einen gemeinsamen Auftritt haben und User über mehrere Kanäle hinweg erreichen. Wir haben viele Experten in unserem Team, zum Beispiel im Kreationsbereich mit Text und Video. Hier bekommt man immer eine Top-Unterstützung.

Andrea Hochmuth beim Skifahren

Was war denn in den letzten drei Jahren dein prägendster Moment in der Tirol Werbung?
Richtig cool war, im Rahmen der Markbetreuung nach Are (Schweden, Anm.) zur Ski-WM fahren zu dürfen und dort einen Abend für schwedische Reisejour­nalisten zu organisieren. Das war ein richtiges Highlight.

Corona hat euren Bereich vor große Herausforderungen gestellt. Nehmt ihr auch etwas Positives davon mit?
Auf jeden Fall – vor allem, was Digitalisierung betrifft, war Corona war extremer Treiber. Auch auf Abstimmungen hat die Digitalisierung einen großen Einfluss. Natürlich braucht man aber auch die direkten sozialen Kontakte und ich freue mich auch schon wieder, wieder mehr Menschen zu sehen. Aber im Business-Kontext ist es fein, sich so schnell abzustimmen.

Worauf freust du dich in nächster Zeit besonders?
Ich freue mich riesig auf den Sommer! Hoffentlich gerät dann Corona doch wieder ins Hintertreffen. Ich bin nämlich jemand, der gerne früh anfängt zu planen, um dann mit vollem Elan reinzustarten. Derzeit müssen wir unsere Pläne wöchentlich überarbeiten. Ich freue mich schon, wieder längerfristig arbeiten zu können und stärker in die Vorlaufarbeit investieren zu können.

Höre ich das richtig raus, dass du eher jemand bist, der gerne plant? Oder würdest du dich eher als spontan bezeichnen?
(Überlegt). Eigentlich beides! Mir haben zum Beispiel auch Pressekon­ferenzen immer gut getaugt. Hier gab es viel Vorberei­tungsarbeit, aber beim Event selbst musste man sich dennoch flexibel auf die Journalisten einstellen und umplanen. Auch in meiner Freizeit bin ich gerne spontan. Kampagnen­technisch gehe ich aber lieber frühzeitig in die Planung und durchdenke alles gut. Aber natürlich ändert sich der Bereich des Online Marketings ständig. Hier erhält man während der Kampagnen­laufzeit stets neue Erkenntnisse, kann nachjustieren, ausprobieren und auf Basis der Kampagnendaten zukünftige Entscheidungen treffen.

Andrea Hochmuth auf dem Hohen Löffler

Du sagst, du fällst selbst unter die Zielgruppe der 5 Tiroler Gletscher. Heißt das, du stehst das ganze Jahr auf den Ski?
(lacht) Ich bin ja stolzer Snow Card Käufer. Ich komme aus dem Zillertal und weil ich da wirklich sehr, sehr gerne Skifahren gehe, gönne ich mir einmal im Jahr dieses Ticket. Meistens bin ich schon im Oktober unterwegs und bis 15. Mai gilt das Ticket ja noch. Ich habe die Skier auf alle Fälle noch nicht verräumt. Heuer war ja ein richtig cooler Skiwinter, ich war sicher schon vierzig Mal Skifahren.

Nach dem Arbeiten, oder?
Nein, nach dem Arbeiten mache ich eher Skitouren. Das mache ich auch gerne mit jemandem aus dem Team. Das ist das Coole an der Tirol Werbung: Da sind so viele sportliche Leute, da findet man immer jemanden, der für eine Nachtskitour motiviert ist.

Apropos sportmotiviert: Möchtest du noch kurz von deinem Trip nach Südamerika erzählen, den du davor erwähnt hast?
Ja, wir haben von Chile, Santiago einen Roadtrip über Bolivien nach Lima gemacht – ohne Zwischenflug. Das ist in etwa die doppelte Strecke von hier bis nach Moskau. Das war richtig cool. Ich habe dort einen 5.000er bestiegen, mein Mann sogar einen 6.000er – den musste ich leider auslassen, weil ich eine Lebensmit­tel­vergiftung in La Paz bekam (lacht). La Paz lag auf über 3.000 Meter, da merkst du es stark in der Puste, speziell wenn du krank bist. Da weiß man es wieder zu schätzen, wenn man daheim ist. Mein Mann hat übrigens sogar einen Berg bestiegen, der Pico Austria heißt! (lacht)

Und zum Schluss noch eine ganz andere Frage: Bist du eher ein Katzenmensch oder ein Hundemensch?
Ein Katzenmensch, ganz klar! Wir haben als Kinder immer Katzen gehabt, in Innsbruck in der Wohnung geht das leider nicht, aber vielleicht später einmal wieder. Und außerdem: Cat Content geht immer!

Andrea Hochmuth beim Wandern in der Wüste
© privat
Andrea Hochmuth unterwegs in LatAmer.
Andrea Hochmuth und Peter Habeler
© privat
Andrea Hochmuth beim Drachensee
Andrea Hochmuth beim Wandern
© privat

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