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Bahn frei für Tirols Gäste


Rund fünf Prozent der Tiroler Urlaubsgäste reisen aktuell per Bahn an. Mit dem Projekt „Tirol auf Schiene“, das die Tirol Werbung mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), der Deutschen Bahn (DB) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) initiiert hat, soll dieser Anteil bis 2020 auf zehn Prozent steigen.

Nachhaltiges Reisen liegt im Trend. Das zeigt die Deutsche Reiseanalyse von 2013: Laut dieser Studie hat sich der Anteil jener deutschen Reisenden, die Wert auf einen möglichst umweltfreundlichen Urlaub legen, innerhalb eines Jahres von 31 auf 40 Prozent erhöht. Auch für die weiteren wichtigen Nahmärkte wie Österreich und Schweiz bietet die Bahn eine ideale Alternative zur Anreise per Pkw. Zudem besitzen gerade junge Menschen in Ballungsräumen nur mehr selten ein eigenes Auto.

Mobil sein ohne Auto

Für die Tirol Werbung eine ideale Basis, um gemeinsam mit ÖBB, DB und SBB die Anreise mit der Bahn zu forcieren. Schwerpunkte des Projekts bilden die Grundlagenarbeit wie gemeinsame Marktforschung, die Verstärkung der Kommunikation rund um die Bahnanreise sowie insbesondere die Entwicklung von Produkten und Angeboten.
Basis für „Tirol auf Schiene“ ist das gut ausgebaute Bahnangebot ins und im Land. 29 Mal täglich durchqueren ÖBB railjets Tirol, im Zweistundentakt verkehrt der schnelle Fernreisezug zwischen Wien und Zürich. Aus dem Zielmarkt Deutschland wird Tirol acht Mal pro Tag per Eurocity, Intercity oder ICE angesteuert. Dazu kommen zahlreiche Regionalzug-Verbindungen. Auch vor Ort, während des Tirol-Urlaubs ist das Auto längst nicht mehr nötig. Bahnverbindungen, Ski- und Wanderbusse erschließen Tirols Tourismusregionen im Taktverkehr. Meist ist die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel sogar schon im Liftticketpreis oder den Gästekarten inbegriffen.

Auf dem Weg zum Bahnreiseland Nummer 1

Zwar hat es früher schon einzelne Marketingkooperationen zwischen Tirol Werbung und den Bahnunternehmen gegeben. Mit „Tirol auf Schiene“ wird die Bahnanreise ganzheitlich weiterentwickelt. „Tirol soll zum österreichischen Bahnreiseland Nummer eins werden“, gibt Katleen Johne, die Projektleiterin der Tirol Werbung die Richtung vor. Dabei geht es nicht nur darum, Urlaubsgäste zu motivieren, mit der Bahn anzureisen. Auch die Regionen und Betriebe sind wichtiger Teil des Projekts. So gibt es eine eigens programmierte Maske für die Fahrplanabfrage und Zugbuchung, welche die Vermieter auf ihren Websites integrieren können (siehe unten). Darüber hinaus gibt es für Regionen die Möglichkeit, einen „Mobilitätscoach“ zu engagieren. Dieser besucht die Betriebe in den Regionen und erläutern in einem kurzen Gespräch mögliche Marketingmaßnahmen für Gäste, die gerne mit der Bahn anreisen. Der „Mobilitätscoach“ wird von der Deutschen Bahn, den Österreichischen Bundesbahnen, den Tourismusverbänden und der Tirol Werbung mitfinanziert und kann von den Regionen für ein geringes Entgelt gebucht werden.

Mehr zu den Bahnpartnern erfahren sie unter folgenden Links

Österreichische Bundesbahnen (ÖBB), www.oebb.at
Deutsche Bahn (DB), www.bahn.de
Schweizer Bahn (SBB), www.sbb.ch
Italienische Staatsbahnen (FS), www.fsitaliane.it
Schnee-Express, www.schnee-express.com
Treski (belgischer Staatsbahnen-Direktzug nach Österreich), www.b-europe.com

 

Der „Mobilitätscoach“ gilt als Vorzeigeprojekt und wurde bereits in zahlreichen Medien vorgestellt – so auch vom ORF in der Sendung Tirol heute. Den rund dreiminütigen Beitrag sehen Sie hier: