© Tirol Werbung / Günter Kresser

FAQs für Regionen und Betriebe


Die aktuelle Situation

Stand: 03.06.2020, 13:00 Uhr

  • Die seit März gültigen Ausgangsbeschränkungen sind mit 30. April ausgelaufen. Nunmehr gilt generell: Ein Mindestabstand von einem Meter ist zu Menschen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, einzuhalten. Treffen mit maximal 10 Personen sind erlaubt, sofern dieser Mindestabstand eingehalten wird.
  • Die Seilbahnen, die im gesamten Tiroler Landesgebiet mit Sonntag 15. März 2020 geschlossen wurde, dürfen seit 29. Mai wieder öffnen. 
  • Beherbergungsbetriebe (Hotelbetriebe, Appartementhäuser, Chalets, AirBnB, Privatzimmervermietungen und dergleichen sowie Campingplätze) dürfen seit 29. Mai mit bestimmten Auflagen wieder öffnen.
  • Gastronomische Betriebe können seit 15. Mai unter Einhaltung bestimmter Auflagen ihre Geschäftslokale wieder öffnen.
  • Die strengen Grenzkontrollen an den österreichischen Außengrenzen zur Schweiz, Liechtenstein und Deutschland wurden inzwischen wieder etwas gelockert. Dort werden zwar nur mehr Stichprobenkontrollen durchgeführt, es ist dennoch weiterhin ein triftiger Grund zum Passieren der Grenze nötig. Mit Donnerstag, 4. Juni, werden die Beschränkungen an allen österreichischen Grenzen mit Ausnahme der italienischen aufgehoben. Die strikten Einreisebeschränkungen zu Italien sind weiterhin aufrecht. Das betrifft auch den grenzüberschreitenden Zugverkehr. Ausnahmen gibt es für Südtiroler Studierende und Pendler. Auch die Durchfahrt über das Große oder Kleine Deutsche Eck ist wieder uneingeschränkt möglich.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel sind seit Montag, 18.5. wieder im Normalbetrieb.
  • Bundes- und Landesregierung haben umfassende Hilfspakete beschlossen, die den wirtschaftlichen Schaden, auch im Tourismus, abfedern sollen.

Die Situation ändert sich laufend. Daher empfehlen wir, die jeweils neuesten Informationen auf den verlinkten Websites der Behörden und Institutionen nachzulesen.

 


 

Mit welchen Einschränkungen ist im öffentlichen Leben zu rechnen?

 

Maßnahmen für den öffentlichen Raum

Die seit März gültigen Ausgangsbeschränkungen sind mit 30. April ausgelaufen. Damit sind auch wieder Zusammenkünfte von maximal 10 Personen im öffentlichen Raum erlaubt. Generell ist im öffentlichen Raum allerdings ein Mindestabstand von einem Meter zu allen Menschen einzuhalten, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist ab 15. Juni nur mehr in folgenden Fällen verpflichtend:

  • im Öffentlichen Verkehr
  • in Apotheken
  • für MitarbeiterInnen in der Gastronomie
  • wenn im Dienstleistungsbereich der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (außer das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden)

Nähere Informationen zu den Ausgangsbeschränkungen findet ihr auf oesterreich.gv.at.

 

Beherbergungsbetriebe

 

Seit 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder für private Nächtigungen öffnen. Auch Wellnessbereiche, Gastronomie und Frühstücksbuffet dürfen wieder öffnen, wobei hier in analoger Weise die Hygieneregeln wie in der Gastronomie und für Bäder gelten.

Zudem gelten unter anderem folgende Regeln in den Betrieben:

  • 1 m Abstand gilt auch für Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen als Grundregel.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz ist für MitarbeiterInnen mit Gästekontakt vorgesehen. In Eingangs- bzw. Rezeptionsbereichen gilt dies auch für Gäste.
  • Für Gastronomiebereiche kommen die bereits bestehenden Regelungen für die Gastronomie zur Anwendung.
    • Selbstbedienung kann für Übernachtungsgäste angeboten werden, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann
    • Frühstücksbuffets sind damit grundsätzlich möglich
  • Als Grundlage für den Betrieb von Wellnessbereiche dienen die bestehenden Empfehlungen für Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz.
  • Seminare sind bis zu einer Gruppengröße von 100 Personen erlaubt. Ein entsprechender Abstand ist sicherzustellen bzw. wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen.
  • Schutzhütten: Gemeinschaftsräume (z.B. Matratzenlager) sind unter Einhaltung eines Abstand von 1,5 m oder durch die Einrichtung von technischen Schutzmaßnahmen möglich.
  • Die detaillierten Regelungen für Seilbahnen werden aktuell erarbeitet. Auch hier gilt grundsätzlich der Mindestabstand einem Meter bzw. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz bei größeren Menschenansammlungen.

Die detaillierten Auflagen und Tipps zur Verringerung des Infektionsrisikos, zu Reinigungsmaßnahmen sowie zur Unterweisung der Mitarbeiter findet ihr auf der Website sichere-gastfreundschaft.at sowie in der aktuellen Aussendung des BMLRT und der Wirtschaftskammer.

Seilbahnen

Seit 29. Mai dürfen die Seilbahnen wieder öffnen. Bei der Beförderung von Personen in Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Ausflugsschiffen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Einhaltung des Abstandes von einem Meter kann aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen ausnahmsweise unterschritten werden.

 

Schutzhütten

Auch Schutzhütten dürfen seit 29. Mai wieder öffnen. Auch hier gelten bestimmte Schutzmaßnahmen, zudem haben die Alpinen Vereine Regeln festgelegt. Nächtigungen sind nur mit Reservierung möglich. Zudem müssen Wanderer einen eigenen Sommerschlafsack und Polsterbezug mitbringen, ein Hüttenschlafsack ist nicht ausreichend. In den Schlafsälen muss zwischen Personengruppen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden bzw. Trennwände eingebaut werden. Auch das Mitbringen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend.

Der Alpenverein hat außerdem Grundregeln für den Bergsport in Coronazeiten veröffentlicht:

  1. Risikobereitschaft zurücknehmen
  2. Abstand halten
  3. Bergsport in Kleingruppen bevorzugen
  4. Gewohnte Rituale unterlassen
  5. Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel mitnehmen
  6. Im Notfall wie immer nach Erste-Hilfe-Richtlinien vorgehen
  7. Mund-Nasen-Schutz bei Fahrgemeinschaften
  8. Hüttenregeln beachten

 

Restaurants, Bars und Cafés

Seit 15. Mai können gastronomische Betriebe ihre Lokale wieder bis 23:00 Uhr für Gäste geöffnet haben, das gilt auch für Almen. Dann gelten allerdings bestimmte Regeln, zu denen unter anderem folgende zählen:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe (max. 4 Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen im gemeinsamen Haushalt) halten
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim erstmaligen Betreten des Lokals bis zum Einfinden am Tisch
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren
  • Nach Möglichkeit konktaktlos zahlen
  • An Anweisungen der MitarbeiterInnen halten
  • Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten
  • Hygiene beachten

Ab 15. Juni wird es weitere Lockerungen geben. Diese umfassen:

  • Die Sperrstunde wird auf 1:00 Uhr ausgeweitet (auch für gastronomische Betriebe in Beherbergungsbetrieben)
  • Personen dürfen auch in Gruppen gemeinsam am Tisch Platz nehmen. Gruppenreservierungen sind möglich

Die konkreten Leitlinien stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung. Die entsprechende Verordnung des Gesundheitsministeriums zur Öffnung der Gastronomie findet ihr hier.

 

Andere Freizeiteinrichtungen

Für andere Freizeitbetriebe (dazu zählen auch die Seilbahnen) und Sehenswürdigkeiten bzw. auch für Indoor-Freizeiteinrichtungen gilt der 29. Mai. Zusätzlich ist es im Indoorbereich verpflichtend, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und und die Anzahl der Personen so zu beschränken, dass pro Besucher mindestens 10 Quadratmeter Besucherraum zur Verfügung stehen.

Auch Bäder dürfen ab 29. Mai wieder öffnen. Dabei gelten entsprechende Leitlinien  des Gesundheitsministeriums. Unter Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz fallen u.a. Hallenbäder, künstliche Freibäder, Warmsprudelbäder (Whirl Pools), Kleinbadeteiche und Badegewässer.

Tierparks „Outdoor“ dürfen, sofern der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden kann, seit 15. Mai wieder öffnen.

Die konkreten Vorgaben stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

 

Kunst und Kultur

Orte der Präsentation und Vermittlung von Kunst und Kultur können ab 18. Mai wieder öffnen. Dazu zählen Museen, Ausstellungshäuser, Büchereien, Bibliotheken sowie private und öffentliche Archive mit Ausnahme von Bundesmuseen: Diese sind vorerst bis Ende Juni geschlossen. In Büchereien, Bibliotheken und ähnlichen Orten wird kein Lesesaalbetrieb möglich sein, sondern nur Ausleihe und Rückgabe.

 

Geschäfte und Handel

Seit 1. Mai dürfen sämtliche Geschäfte – auch solche mit einer Fläche von mehr als 400 Quadratmetern – wieder öffnen. Auch Friseure und Geschäftslokale für andere Dienstleistungen z.B. Fußpfleger und Maniküre können unter strengen Auflagen ab 1. Mai wieder öffnen. Dabei müssen überall Nasen-Mund-Masken getragen und ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1 Meter eingehalten werden.

 

Öffentlicher Verkehr in Tirol

Auf den Fahrplanauskünften routenauskunft.tirol und fahrplan.vvt.at sind nun auch alle wichtigen Informationen zur jeweils aktuellen Verkehrssituation in Tirol abruf- und einsehbar. Die Routenabfrage berücksichtigt dabei alle Verkehrsstörungen, welche geplante Reisen beeinflussen könnten.

Öffentlicher Nahverkehr
Seit Montag, 18. Mai, fahren die öffentlichen Verkehrsmittel in Tirol wieder im Vollbetrieb. Auch Schülerverstärkerfahrten sind wieder im Einsatz. Ab Freitag, den 22. Mai, wird es in den VVT-Regiobussen in Tirol wieder möglich sein, das Öffi-Ticket beim Lenkpersonal zu kaufen.

Änderungen auf der Schiene
Seit Montag, 18. Mai 2020, fahren die Regiozüge in Tirol wieder im Vollbetrieb. Im Außerfern gibt es allerdings einen neuen Fahrplan. die Regiozüge zwischen Ehrwald und Reutte sind wieder im Einsatz. Zwischen Reutte und Vils gibt es einen neuen Schienenersatzverkehrsfahrplan, welcher auf die Zeiten der Regiozüge abgestimmt ist und womit der Umstieg in Reutte sichergestellt werden kann. Ab 25. Mai fahren dann auch wieder Züge zwischen Reutte und Vils, jedoch nicht über die Grenze Richtung Kempten. Fahrten von und nach Deutschland sind bis auf weiteres noch nicht möglich.

Fernverkehr
Der ÖBB-Fernverkehr innerhalb Österreichs verkehrt seit Montag, 18.5., wieder mit Regelfahrplan. Aktuell gibt es keine Züge nach Italien, Deutschland und in die Schweiz. 

Fahrplaninfos und Regeln
Der Verkehrsverbund Tirol ersucht alle Fahrgäste, sich unmittelbar vor Fahrtantritt nochmals genau in der Fahrplanauskunft über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Mehr Informationen zu den Einschränkungen im öffentlichen Verkehr finden Sie unter www.vvt.at/corona oder in der VVT SmartRide Fahrplanauskunft.

Das Land Tirol und der VVT bitten weiterhin alle Öffi-NutzerInnen, insbesondere Personen der Risikogruppen, Bus und Bahn auch in den nächsten Wochen nur dann zu nutzen, wenn es unbedingt notwendig ist, und wenn möglich außerhalb der Stoßzeiten zu fahren. Dies gilt insbesondere für den Freizeitverkehr, aber auch PendlerInnen mit flexiblen Arbeitszeiten werden gebeten, auf frühere oder spätere Kurse auszuweichen. Innerhalb des Fahrgastraumes werden die Fahrgäste gebeten, sich entsprechend aufzuteilen und auch die Stehplätze zu nutzen, um den Mindestabstand bestmöglich einhalten zu können. Auch an den Haltestellen und Bahnhöfen wird gebeten, den Mindestabstand zu anderen Personen sofern möglich einzuhalten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Öffis ist weiterhin Pflicht für alle Fahrgäste. Die intensive Reinigung und zusätzliche Desinfektion von Bussen und Zügen wird weiterhin fortgesetzt.

 

Veranstaltungen

Publikumsdichte Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze (z.B. Großveranstaltungen) sind bis Ende August auf 100 Personen beschränkt.

Obergrenzen für das Publikum bei Indoor-Veranstaltungen

  • seit 29. Mai: Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen im Publikum
  • ab   1. Juli: Veranstaltungen bis zu 250 Personen
  • ab   1. August: Veranstaltungen bis zu 500 Personen, bzw. bis zu 1.000, mit Genehmigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde

Obergrenzen für das Publikum bei Outdoor-Veranstaltungen

  • ab 29. Mai: bis zu 100 Personen
  • ab   1. Juli: bis zu 500 Personen
  • ab   1. August: bis zu 750 Personen, bzw. bis zu 1.250, mit Genehmigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde

Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen.

Abstandsregeln

  • Ein Meter Abstand bleibt die Grundregel, aber es gibt Ausnahmen, die Kulturveranstaltungen möglich machen, wenn etwa Sitzreihen enger gebaut sind:
    Entweder ein Meter Abstand (Sitzmitte zu Sitzmitte) oder ein Sitzplatz muss seitlich frei bleiben.
  • Menschen, die im gemeinsamen Haushalt leben, dürfen ohne Abstand nebeneinander sitzen
  • Bis zu vier erwachsene Menschen, die gemeinsam eine Veranstaltung besuchen, dürfen ebenfalls direkt nebeneinandersitzen (analog zur Regelung in der Gastronomie).

Mund-Nasen-Schutz
Beim Betreten und Verlassen einer Indoor-Veranstaltung ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen
Wenn der Abstand von einem Meter unterschritten wird,  ist auch im Publikum ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Präventionskonzepte
Alle Veranstaltungen über 100 Personen müssen ein Präventionskonzept haben – Empfehlungen dazu wird das Gesundheitsministerium demnächst veröffentlichen.
Bei Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen (Indoor) bzw. 1.250 Personen (Outdoor) müssen die Präventionskonzepte von den zuständigen Behörden in den Bundesländern abgenommen werden.

Pausen
Pausen während Veranstaltungen werden möglich.
Auch Pausenbuffets werden möglich.

Proben
Proben werden auch im Amateur-Bereich möglich, also wenn es sich nicht um eine berufliche Tätigkeit, aber trotzdem um eine künstlerische handelt.
Proben im Zuge der beruflichen Tätigkeit waren schon bisher erlaubt.
Auch hier gilt der 1-Meter-Abstand als Grundregel. Aber, wenn die Eigenart der Tätigkeit es erfordert und andere Schutzmaßnahmen ergriffen werden, kann davon abgesehen werden.
Andere Schutzmaßnahmen können sowohl technische (z.B. Mund-Nasen-Schutz) als auch organisatorische (z.B. getrennte Teams) sein. Dazu wird es Empfehlungen vom Gesundheitsministeriums geben.

Hochzeiten und Trauerfeiern
Ab 29. Mai sind in Österreich Hochzeiten und Begräbnisse mit bis zu 100 Personen wieder erlaubt.

Mitte Juni wird eine Perspektive für den Herbst vorgestellt. Für die Bundesliga gilt eine eigene Regelung.

 

Maßnahmen für Risikogruppen

Für Personen mit Vorerkrankungen gilt ein besonderer Schutz am Arbeitsplatz, daher hat die Bundesregierung folgendes Vorgehen definiert:

  • Risikopatienten erhalten ein Schreiben der Sozialversicherungsträger, mit dem sie sich an ihren Arzt wenden können
  • Auf Grundlage einer Checkliste erarbeitet der Arzt ein Attest für den Arbeitnehmer zur Vorlage an den Arbeitgeber um Sicherheit zu schaffen
  • Für den Arbeitnehmer gibt es drei Optionen:
    1. Sicherung am Arbeitsplatz selbst zu finden, etwa ein eigenes Zimmer oder eine spezifische Arbeitssituation um die Ansteckungsgefahr zu minimieren
    2. Wenn dies nicht möglich ist, soll Home Office geprüft werden
    3. Freistellung der Tätigkeit für den gewissen Zeitraum; die Kosten für die Refinanzierung übernimmt der Bund
  • Der Weg zum Arzt ist nicht verpflichtend, jedoch haben Personen mit Vorerkrankungen ein Recht darauf

 

Schulen und Hochschulen.

  • Ab Anfang Mai wurde der Unterricht etappenweise wieder hochgefahren
  • Alle (Lehr-)Veranstaltungen der Universitäten und Fachhochschulen sind auf Onlinekurse umgestellt (wenn möglich).

 

Kindergärten

Insbesondere sollten folgende Kinder ab dem 18. Mai 2020 wieder die Kindergärten besuchen:

  • 5-jährige Kinder, die das letzte verpflichtende Kindergartenjahr vor Schuleintritt absolvieren
  • 3- bis 4-jährige Kinder, die einen Sprachförderbedarf aufweisen

 


 

Wo erhalten Urlaubsgäste spezifische Informationen zur Situation vor Ort?

Die Tirol Werbung stellt auf www.tirol.at Informationen zur aktuellen Situation bzgl. Coronavirus zur Verfügung, die für Urlaubsgäste relevant sind. Diese Informationen werden laufend mit dem Land Tirol abgestimmt und aktualisiert. Neben der deutschsprachigen Variante gibt es auch eine englische Version. Weiters stehen die regionalen Tourismusbüros für Auskünfte zur Verfügung.

Die Österreich Werbung hat außerdem einen Sicherheits-Leitfaden für Gäste zusammengestellt. Auf dieser Website finden sich umfangreiche Informationen für einen sicheren Urlaub in Österreich.

 


 

 

Gibt es Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise?

Ein- und Ausreise

Deutschland, Schweiz und Liechtenstein: Die strengen Grenzkontrollen an den Grenzen zu Deutschland wurden gelockert. Es gibt nur noch stichprobenartige Kontrollen. Erlaubt ist die Einreise nach Österreich/Tirol aber nach wie vor nur für BerufspendlerInnen, den gewerblichen Verkehr, für Fahrten, die einer medizinischen Behandlung dienen sowie aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im Familienkreis (Besuche von Eltern, Großeltern, Kinder und Geschwister). Ebenfalls einreiseberechtigt sind Personen mit einem ärztlichen Attest (nicht älter als vier Tage), das eine negative Corona-Testung belegt. Auch Besitzer von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen sowie Personen, die Tiere versorgen müssen, dürfen einreisen. Die Quarantänepflicht entfällt.

Touristische Reisen sind weiterhin nicht erlaubt. Wer nach Deutschland reist, muss eine Selbsterklärung ausfüllen und mitführen. Das Formular kann von der Homepage des Innenministeriums (www.bmi.gv.at) heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Die Durchreise über das Große oder Kleine Deutsche Eck ist allerdings wieder uneingeschränkt möglich – auch für touristische Zwecke.

Ab Donnerstag, 4. Juni, werden diese Grenzen wieder vollständig geöffnet und die Grenz- und Gesundheitskontrollen eingestellt. Dann gilt wieder die Vor-Corona-Situation, es gibt keine Quarantäne oder Test-Erfordernisse mehr.

Italien: Die strikten Einreisebeschränkungen zu Italien sind weiterhin aufrecht. Kleinere Grenzübergänge sind geschlossen. An den offenen Grenzübergängen finden Kontrollen statt. Einreisen dürfen nur jene, die in Tirol zu Hause sind oder arbeiten. Es gibt keinen grenzüberschreitenden Zugverkehr zwischen Österreich und Italien, die Durchreise von Osttirol nach Nordtirol über Südtirol ist aber wieder erlaubt. Dabei gelten jedoch die Bestimmungen der Einreisverordnung des Bundes sowie die italienische Regelung. Ausnahmen gibt es außerdem für Südtiroler Studierende, die an österreichischen Hochschulen studieren, sowie für Pendler.

Die Durchreise durch Tirol ist grundsätzlich erlaubt.

 

Flugverkehr

Der Flughafen Innsbruck öffnete schrittweise ab 1. Mai wieder seine Tore – allerdings mit eingeschränkten Betriebszeiten. Segelflieger und Flugsporttreibende dürfen der neuen Verordnung nach den Flugbetrieb wieder aufnehmen. In einem ersten Schritt wird der Flughafen deshalb täglich von 8:00 bis 11:00 Uhr sowie von 16:00 bis 19:00 Uhr für alle Nutzer geöffnet sein. Der Terminal bleibt aber weiterhin geschlossen.

Nachdem derzeit noch nicht mit Linien- und Charterflügen zu rechnen ist, wird während der eingeschränkten Betriebszeit nur die Feuerwehrkategorie für kleine Flugzeuge garantiert. Sollten Flüge mit größerem Fluggerät geplant sein, kann der Flughafen mit einer Vorlaufzeit von 3 Stunden auch eine höhere Feuerwehrkategorie gewährleisten. Mit dieser Vorlaufzeit von 3 Stunden können weiterhin z.B. auch lebensrettende Ambulanzflüge oder Notfallflüge außerhalb der neuen, eingeschränkten Betriebszeiten stattfinden.

 

Regelung zu Freizeitwohnsitzen

Freizeitwohnsitze dürfen wieder bewohnt werden. Das gilt für In- und Ausländer gleichermaßen. Es ist jedoch weiterhin zu beachten, dass bei der Einreise aus Nachbarstaaten (ausgeschlossen Deutschland, Schweiz) entweder ein ärztliches Attest (SARS-CoV-2-negativ, nicht älter als 4 Tage) vorzulegen oder eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten ist.

 


 

Wo erhalten Betriebe wichtige Informationen?

Für betriebliche Fragen stehen folgende Stellen zur Verfügung. Aufgrund des hohen Informationsbedarfs und der damit verbundenen hohen Anzahl an Anfragen gibt es die Bitte, diese idealerweise schriftlich per Email einzubringen.

 

Coronavirus-Serviceline Tirol
T.: 05 90 90 5-1111
Mo bis So von 8:00 – 17:00 Uhr
E.: rechtsservice@wktirol.at
W: wko.at/corona

 

Coronavirus-Infopoint
T.: 05 90 900-4352
Mo bis Fr von 8:00-20:00 Uhr
Sa und So von 08:00 – 18:00 Uhr
Chatbot Vera
E.: infopoint_Coronavirus@wko.at

 

Tiroler Beratungsförderung für Betriebe – Schwerpunkt Coronavirus
Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Coronakrise? Die Wirtschaftskammer Tirol und das Land Tirol übernehmen bis zu 50 Prozent auch von Steuerberatungs- und Bilanzbuchhalterkosten. Alle Informationen zur Antragstellung und zu den Richtlinien finden sich auf der Webseite der Wirtschaftskammer Tirol.

 

Vermieterakademie online
Im virtuellen Angebot der Vermieterakademie können alle Tiroler Vermieterinnen und Vermieter auf ein kostenloses Weiterbildungsangebot zugreifen. Auf https://evermieterakademie.tirol/ stehen Seminarunterlagen zu Präsenzseminaren, Seminarvideos und Videotrainings zur Verfügung, die eine Vielzahl von Themen abdecken.

 

Dashboard ÖW Global
Mit dem Dashboard ÖW Global hat die Österreich Werbung ein Monitoring-Instrument entwickelt, das ein tagesaktuelles Bild zu den Entwicklungen in den einzelnen Ländern aufzeigt und helfen soll, möglichst fundiert eine Rückkehr touristischer Nachfrage anzuzeigen. Teil des Monitorings ist ein Ampelsystem, das den aktuellen Stand einer Vielzahl von Indikatoren übersichtlich darstellt. Neben den Updates aus den Märkten gibt es dort jetzt auch ein Mood Monitoring mit dem Stimmungsbild aus den jeweiligen Herkunftsmärkten sowie einen Überblick über Reisewarnungen plus Ein- und Ausreisebestimmungen für Österreichs Nachbarländer und die Niederlande.

Hilfreiche Links für Fragen der Betriebe:

 


 

Wie gehe ich als Betrieb mit Stornierungen um?

Allgemeine Informationen

Informationen zu Stornierungen bzw. Auflösung des Beherbergungsvertrags bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Grundsätzlich gilt:

  • Im Falle von Reisenden die von einem Ausreiseverbot betroffen sind, hat das Hotel keinen Anspruch auf das Beherbergungsentgelt oder Stornogebühren.
  • Ist dem Reisenden eine Anreise möglich, so hat bei Stornierung durch den Gast dieser auch die vereinbarten Stornogebühren zu leisten.
  • Auch für den Fall der Stornierung durch den Gast aufgrund einer Erkrankung hat der Gast die vereinbarten Stornogebühren zu leisten.

 

Empfehlungen der Wirtschaftskammer Tirol

(Quelle: Wirtschaftskammer Tirol, Fachgruppe Hotellerie; Stand: 15.03.2020)

Alle Beherbergungsbetriebe in ganz Tirol haben ihre Gäste von der Schließung der Beherbergungsbetriebe ab Montag, den 16.3.2020, 24.00 Uhr zu verständigen. Mit 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder öffnen.

Folge: Mit diesem Zeitpunkt heben sich infolge höherer Gewalt (behördliche Verfügungen) die gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Beherbergungsvertrag auf, dh. die Vertragserfüllung ist nicht möglich und die Beherbergungsverträge sind rückabzuwickeln. Der Gast hat somit keine Stornogebühr zu bezahlen, der Unternehmer hat nicht zu leisten. Bereits getätigte Anzahlungen sind rück zu überweisen.

 

Rechtliche Grundlage Individualreisen
Wir verweisen bei Abschluss der Verträge nach den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen Hotellerie“ (ABGB 2006) auf deren § 15.6.: „Wenn die Vertragserfüllung durch ein als höhere Gewalt zu wertendes Ereignis (z.B. Elementarereignisse, Streik, Aussperrung, behördliche Verfügungen etc.) unmöglich wird, kann der Beherberger den Beherbergungsvertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist auflösen, sofern der Vertrag nicht bereits nach dem Gesetz als aufgelöst gilt, oder der Beherberger von einer Beherbergungspflicht befreit ist. Etwaige Ansprüche auf Schadenersatz etc. des Vertragspartners sind ausgeschlossen.

 

Rechtliche Grundlage Pauschalreisen
Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs. 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. Das PRG versteht unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

 

Wenn Gäste bereits storniert haben
Auch wenn man rechtlich vertreten könnte, dass in einem solchen Falle die Vertragsauflösung seitens des Gastes zeitlich früher war und er/sie das Vertragsverhältnis bereits beendet hätte und sich nachfolgende Ereignisse auf die Rechtsbeziehung nicht mehr auswirken könnten, wird seitens der Fachgruppe Hotellerie mit Blick auf die aktuelle Gesamtsituation von der Einforderung von Stornogebühren abgeraten.

Alle Gäste, die noch bis Montag, 16.03.2020 untergebracht blieben, haben die vom Unternehmen bis dorthin zu erbringenden Leistungen zu bezahlen.

Grundsätzlich gilt: Jeder Fall ist einzeln zu prüfen.

 


 

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für Betriebe?

Corona-Hilfsfonds
Die Tourismuswirtschaft ist massiv von den Folgen des Coronavirus betroffen. Um die Branche in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ein Coronavirus-Maßnahmenpaket zur Unterstützung für den Tourismus geschnürt.

Kern dieses Maßnahmenpakets ist der Corona-Hilfsfonds, der mit 15 Mrd. Euro dotiert ist. Er dient der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für österreichische Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe und erhebliche Umsatzeinbußen erlitten haben.

Die erste Maßnahme des Hilfsfonds sind Haftungen für Überbrückungsfinanzierungen, die für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft über die Hausbank bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) beantragt werden können (www.oeht.at).

Zweite Maßnahme des Hilfsfonds sind Fixkostenzuschüsse: Seit 20. Mai können über FinanzOnline aus dem Corona-Hilfs-Fonds Fixkostenzuschüsse für Unternehmen beantragt werden. Dabei gilt: Je größer der Umsatzverlust, desto höher der Zuschuss. Details zu den Fixkostenzuschüssen findet ihr hier.

Details zum Maßnahmenpaket für den Tourismus finden sich hier:

 

Corona-Kurzarbeit
Von Seite des Bundes wurde ein Kurzarbeitsmodell beschlossen, das auch die Tourismus- und Freizeitwirtschaft betrifft. Ab 1. Juni 2020 kann die Corona-Kurzarbeit um weitere drei Monate verlängert werden. Der Arbeitgeber kann nun unter bestimmten Voraussetzungen eine höhere Arbeitszeit anordnen als grundsätzlich vereinbart. Unternehmen müssen künftig nicht mehr die Sozialpartner bei Arbeitszeitänderungen verständigen. Neue Kurzarbeitsbegehren müssen ab 1. Juni grundsätzlich immer vor Beginn der Antragstellung des betreffenden Kurzarbeitszeitraums eingereicht werden. Weiterhin möglich ist jedoch die (auch rückwirkende) Beantragung der Verlängerung der Kurzarbeit, wenn zwischen den beiden Zeiträumen nicht mehr als 4 Tage liegen. Für die Phase 2 der Kurzarbeit (die zweiten 3 Monate) ist grundsätzlich ein Verlängerungsbegehren über das eAMS-Konto einzubringen, wenn der Arbeitgeber nach den ersten drei Monaten Kurzarbeit weitere drei Monate Kurzarbeit beanspruchen will. Kein Verlängerungsbegehren ist in den Fällen zu stellen, wenn für einen gänzlich anderen Betrieb oder Betriebsteil des Unternehmens Kurzarbeit beantragt wird. In diesem Fall ist stets ein Antrag auf Erstbegehren über das eAMS-Konto zu stellenHier findet ihr weitere Informationen dazu:

Aktuelle Informationen werden laufend unter www.wko.at/corona sowie www.corona-kurzarbeit.gv.at zur Verfügung gestellt.

 

Härtefallfonds

Der Härtefall-Fonds ist eine Förderung der Bundesregierung für Selbständige als Unterstützung für die persönlichen Lebenshaltungskosten. Beantragen können Ein-Personen-Unternehmer, Kleinstunternehmer, freie Dienstnehmer und Selbstständige. Auch freie Unternehmer werden gefördert. Für Non-Profit Organisationen, landwirtschaftliche Betriebe und Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen (Privatzimmervermieter), die durch die Corona-Krise betroffen sind, wurden eigenständige Hilfsmaßnahmen geschaffen.

Die Unterstützung ist in zwei Phasen gegliedert:

  • Auszahlungsphase 1:
    In Phase 1 konnte bis 17.4.2020 online eine erste Unterstützung in Höhe von bis zu 1.000 Euro beantragt werden. Die Abwicklung erfolgt über die Wirtschaftskammer Österreich auf deren Webseite.
  • Auszahlungsphase 2:
    Ansuchen für die Auszahlungsphase 2 können  ab 20.04.2020 bei der Wirtschaftskammer Österreich online eingebracht werden. Ab diesem Zeitpunkt können für die Auszahlungsphase 1 keine Ansuchen mehr gestellt werden. Für die Förderwerber entsteht dadurch kein Nachteil. Die Auszahlungsphase 2 erfasst ebenfalls den Zeitraum ab 16. März 2020 und die Zuschüsse aus der Phase 1 werden bis zu einem Auszahlungsbetrag von 500 Euro in der Auszahlungsphase 2 gegengerechnet.

Die Unterstützung können Unternehmen, die durch COVID-19 innerhalb des Zeitraumes von 16.3. bis 15.12.2020 wirtschaftlich signifikant bedroht sind, beantragen. Die Antragstellung erfolgt jeweils gesondert für einen Betrachtungszeitraum. Von neun Betrachtungszeiträumen (jeweils ca. ein Monat) kann die Förderung für maximal sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich nicht zusammenhängen müssen, beantragt werden.

Die Förderung besteht in einer Abgeltung des Nettoeinkommensentgangs sowie eines Comeback-Bonus. Die Mindesthöhe beträgt 500 €, der Maximalbetrag liegt bei 2.000 € pro Betrachtungszeitraum. Dazu kommt noch ein Comeback-Bonus in Höhe von 500 € pro Betrachtungszeitraum. Bei Nebeneinkünften über 2.000 € wird der Nettoeinkommensentgang nicht ersetzt. Der Förderungssatz beträgt 80% der Bemessungsgrundlage, bei Geringverdienern 90%.

Weiters gilt:

  • JungunternehmerInnen, die nach dem 1.1.2018 gegründet haben, können auch ohne Steuerbescheid 500 Euro beantragen.
  • Nebeneinkünfte sind erlaubt, allerdings werden die Einkünfte bei der Ermittlung des Zuschusses angerechnet
  • Mehrfachversicherung in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung ist zulässig
  • Pflichtversicherung bzw. freiwillige Versicherung (neu) in der gesetzlichen Sozialversicherung muss gegeben sein
  • Alle UnternehmerInnen haben weiterhin die Möglichkeit, über automatisierte Berechnung bis zu 2.000 Euro pro Monat Förderung zu erhalten
  • Die Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist kein Ausschlussgrund für die Beantragung der Unterstützung
  • Der Corona-Familienhärteausgleich wird vom Doppelförderungsverbot ausgenommen

 

Auch Privatzimmervermieter haben Zugang zum Härtefallfonds. Das betrifft Privatzimmervermieter von privaten Gästezimmern im eigenen Haushalt mit höchstens 10 Betten, die nicht der GewO 1994 unterliegen. Voraussetzung für die Förderung ist insbesondere ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zu einem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres soweit kein Anspruch aus Leistungen von privaten oder beruflichen Versicherungen zur Abdeckung des Schadens besteht. Die Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria. Auf www.ama.at können betroffene Betriebe seit 16. April 2020 unbürokratisch ihre Anträge einbringen.

 

Unterstützungen des Landes Tirol
Das Land Tirol stellt darüber hinaus zusätzlich 400 Millionen Euro im Rahmen eines eigenen Covid-19 Maßnahmenpakets zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden sich in der Presseaussendung des Landes Tirol.

Als erste Sofortmaßnahme des „COVID-19 Maßnahmenpaket für den Lebensraum Tirol“ stellt das Land Tirol zehn Millionen Euro für Zinszuschüsse für Kredite mit Bundeshaftung bereit. Während der Bund mit einer Haftungsgarantie die Überbrückungsfinanzierungen besichert, werden die Tiroler UnternehmerInnen mit dieser Anschlussförderung des Landes Tirol von den Zinszahlungen entlastet. Die Förderungsrichtlinien treten rückwirkend mit 11. März 2020 in Kraft. Eine separate Antragstellung beim Land Tirol ist nicht notwendig. Bereits mit der Einreichung des Förderungsantrags für die Bundeshaftung gilt die Anschlussförderung des Landes Tirol als beantragt. Alle UnternehmerInnen, die bereits in den vergangenen Tagen eine Überbrückungsfinanzierung eingereicht haben, bekommen ebenfalls die vorgesehenen Zinszuschüsse bis 1,5 Prozent. Weitere Informationen liefert das Land Tirol.

Am 12. Mai hat das Land Tirol bekanntgegeben, weitere 15,3 Millionen Euro für den heimischen Tourismus zur Verfügung zu stellen. Davon werden unter anderem acht Millionen Euro für Tirols Tourismusverbände und für Marketingmittel der Tirol Werbung jeweils im Umfang von vier Millionen Euro bereitgestellt. Außerdem gibt es Fördermaßnahmen in Höhe von 5 Millionen Euro für Schutzhütten sowe Wander- und Radwege. Weitere 2 Millionen Euro fließen in die Tiroler Tourismusförderung, 300.000 zur Unterstützung an PrivatvermieterInnen und kleine gewerbliche Beherbergungsbetriebe durch eine Erhöhung des Prämientopfs.

 

Vergütungsansprüche laut Epidemiegesetz 1950
Mit 25. März 2020 wurde die Verordnungen der Bezirksverwaltungsbehörden nach § 20 Epidemiegesetz 1950 aufgehoben. Das bedeutet konkret: Die von den Betriebsschließungen betroffenen Gastgewerbebetriebe bzw. von den Beförderungsverboten betroffenen Seilbahnanlagen und Schibusbetriebe in Tirol können binnen sechs Wochen ab Aufhebung der Verordnungen ihre Vergütungsansprüche bei den jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden anmelden.

Hierzu wurde vom Land Tirol in Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Tirol ein Formular zur Geltendmachung der Vergütungsansprüche erstellt. Dieses Formular kann hier als befüllbares PDF heruntergeladen werden (die Beilagen findet ihr im Downloadbereich ganz unten). Es wird empfohlen, dieses Formular mit dem Steuerberater/gewerblichen Buchalter auszufüllen.

 

Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen
Das Land Tirol bietet eine finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Förderungsnehmer können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft sein, die entweder im Besitz einer aufrechten Gewerbeberechtigung nach der Gewerbeordnung oder auch erwerbswirtschaftliche Betreiber von touristisch bzw. freizeitwirtschaftlich relevanten Infrastruktureinrichtungen (z.B. Bäder, Campingplätze, Bootsvermietung, Minigolfplätze, Freizeitparks, Kinos, Tanzschulen, Tennis und Tischtennisplätze inkl. Tennishallen, Ballonfahr- und Hänge- bzw. Gleitschirmunternehmen, Raftingunternehmen, etc.) sein. Details zur Förderung und Antragsstellung finden sich auf der Webseite des Landes Tirol.

Antworten auf arbeits- und sozialrechtliche Fragen für Unternehmer bzgl. Homeoffice liefert die Wirtschaftskammer.

 

Aussetzung der Grundumlagen-Vorschreibung
Die Wirtschaftskammer Tirol setzt bis auf Weiteres die Vorschreibung der Grundumlagen für 2020 aus. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

 

Hilfspaket für Gaststätten
Am 11. Mai stellte die Bundesregierung ein 500 Millionen Euro Wirtshaus-Paket vor, das im Wesentlichen ein Mix aus Entlastung und Unterstützung ist:

  • Senkung der Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke in Gaststätten von 20% auf 10% (befristet bis Ende 2020)
  • Entlastung und Entbürokratisierung durch höhere Pauschalierungsgrenzen
    • Obergrenze zur Inanspruchnahme der Pauschalierung wird von 255.000 auf 400.000 Euro angehoben
    • Erhöhung der Grundpauschale von 10% auf 15% und Erhöhung des Mindestpauschalbetrages von 3.000 auf 6.000 Euro
    • Erhöhung der Mobilitätspauschale von 2% auf 6% als besondere Unterstützung für ländliche Regionen und kleine Dorfwirtshäuser
      • 6% für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 Einwohner und 4% für Gasthäuser in Gemeinden bis 10.000 Einwohner
  • Verbesserung bei Gutscheinen für Mahlzeiten
    • Zahlreiche Unternehmen gewähren ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Motivation oder als wertschätzende Anerkennung der Leistung steuerfreie Zuwendungen – sogenannte Benefits
    •  Diese Essensgutscheine werden steuerlich weiter vergünstigt und die Höchstgrenze für steuerfreie Essensgutscheine von derzeit 4,4 Euro auf 8 Euro (im Gasthaus verwendbar) und von 1,1 Euro auf 2 Euro (für Lebensmittelgeschäfte) angehoben.
  • Um die österreichischen Winzerinnen und Winzer sowie Konsumenten zu entlasten wird die Schaumweinsteuer abgeschafft.
  • Um einen weiteren Anreiz für Geschäftsessen in den Wirtshäusern zu schaffen wird die Absetzbarkeit von Geschäftsessen von 50% auf 75% angehoben.
  • Wiedereinführung der Aushilfskräfteregelung für die Gastwirtschaft:
    • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die bereits sozialversichert sind, können in der Gastwirtschaft steuer- und sozialversicherungsfrei über einen längeren Zeitraum hinaus angestellt werden.

Alle weiteren Informationen und Details werden unter www.sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung gestellt.

 

Neustartbonus
Viele Betriebe sind noch nicht voll ausgelastet. Mit dem Neustartbonus wird ermöglicht, dass mit bisher als arbeitslos gemeldeten Personen weniger Arbeitsstunden pro Woche vereinbart werden können. Arbeitssuchende und Betriebe – welche daher keine Kurzarbeit in Anspruch nehmen konnten – werden mit dem Neustartbonus durch folgende Maßnahmen unterstützt:

  • Angelehnt am Kurzarbeitsmodell können auch hier weniger Arbeitsstunden pro Woche vereinbart werden (mindestens 20 Stunden pro Woche).
  • Für Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, wird das Gehalt auf rund 80 Prozent des bisherigen Gehalts aufgestockt.
  • Beantragungen sind ab Mitte Juni möglich.
  • Die weitere Umsetzung erfolgt im Rahmen der Gremien des Arbeitsmarktservice.

Alle weiteren Informationen und Details befinden sich auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

 

Weitere Informationen zum Thema finanzielle Unterstützung finden sich hier:

 


Welche weiteren Unterstützungen gibt es für Betriebe?

 

Starterpaket zur Wiedereröffnung der Gastronomie
Die Wirtschaftskammer Tirol letzte Woche allen Gastronomie- und Hotelleriebetrieben ein entsprechendes „Starterpaket“ zur Wiedereröffnung geschickt. Hierfür wurden u.a. auch entsprechende Aufkleber produziert, welche bei Mehrbedarf sowohl bei der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck als auch in allen Bezirksstellen zur Abholung verfügbar sind.

 

Verhaltensempfehlungen der Tiroler Sozial- und Wirtschaftsparnter
Zudem haben die Tiroler Sozial- und Wirtschaftspartner  (ÖGB, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und Industriellenvereinigung) gemeinsam Verhaltensempfehlungen für die Tiroler ArbeitnehmerInnen und Tiroler Unternehmern vorgelegt. Ihr findet diese hier zum Download: Verhaltensregeln der Tiroler Sozialpartner.

 

Plattform Regional Einkaufen
Die WKO hat die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen gestartet. Auch Hoteliers können von der neuen Plattform profitieren und Gutscheine für Nächtigungen anbieten und verkaufen. Hoteliers können kostenlos und in wenigen Schritten im Firmen A-Z ein Zertifikat hinzufügen, das sie als „Lieferant von Gutscheinen“ auszeichnet und so den Betrieb für die Plattform freischalten. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier.
Gäste haben dann die Möglichkeit, Hotelbetriebe gezielt nach Standort und Leistungsangebot zu suchen und dort Gutscheine zu bestellen.

 

MNS-Masken über WKÖ beziehbar
Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hochqualitative, EN14683-zertifizierten MNS-Masken können ab sofort und solange der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis von 0,99 Euro pro Stück (inkl. Versandkosten Frei Haus, es wird keine USt. verrechnet) bestellt werden. Die Lieferung erfolgt innerhalb von fünf Werktagen im Gebinde zu jeweils 50 Stück. Bestellungen werden jederzeit via http://wko.at/schutzmasken entgegengenommen. Eine Auflistung regionaler Anbieter ist hier zu finden. Bei Großbestellungen können ab 10.000 Stück können Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftskammer Sonderkonditionen vereinbaren !

 


 

Was tun, wenn im Betrieb der Verdacht auf eine Infektion besteht?

Unter corona.leitstelle.tirol wird von den Behörden ein Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem rasch geklärt werden kann, ob ein Verdachtsfall nach aktueller Definition des Gesundheitsministerium vorliegt, oder nicht.


So verhalten Sie sich richtig bei einem begründeten Verdachtsfall:

  • Erkrankte Person auf ein Zimmer bringen und vorerst dort belassen. Informationsblatt der Landessanitätsdirektion (Deutsch oder Englisch) aushändigen.
  • Erkrankte Person anweisen sich von allen anderen Personen zumindest 2 Meter zu separieren und sich häufig die Hände zu waschen und den Raum regelmäßig zu lüften. Eine Husten-Nies-Schnäuz-Etikette ist einzuhalten.
  • Unterbringung ohne weiteren Kontakt zu anderen Menschen sicherstellen.
  • Erkrankte Person mit Gesundheitsberatung 1450 (rund um die Uhr) oder Hausarzt in Verbindung bringen.
  • Abstrich durch Rotes Kreuz und Test-Ergebnis abwarten (kann bis zu 12 – 18 Stunden dauern)
  • In der Zwischenzeit: Essen oder sonstige wichtige Dinge des täglichen Bedarfs vor die Tür stellen.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen veranlassen. Auch ein negatives Ergebnis wird kommuniziert.
  • Sollte sich der Gesundheitszustand des Gastes rapide verschlechtern, ist die Rettung (144) unter Mitteilung, dass es sich um einen Verdachtsfall an Covid-19 handelt, zu verständigen.
  • Stattgefundene enge Kontakte (z.B. Gespräche inkl. Dauer bzw. körperliche Berührungen, gemeinsamer längerer Aufenthalt in einer begrenzen Räumlichkeit inkl. Aufenthaltsdauer) bitte mit allen Kontaktdaten notieren.
  • Grundsätzlich gilt: Rückläufiges Geschirr oder Wäsche nur mit Handschuhen angreifen, nach Entfernung der Handschuhe ist eine Händedesinfektion sinnvoll bzw. ein Waschen der Hände über 20 Sekunden mit Seife.

Hier finden Sie die Checkliste für Unterkunftsbetrieb zum Verhalten im Verdachtsfall.

Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. Das Land Tirol macht daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

 


 

Wo gibt es aktuelle Informationen rund um das Coronavirus?

Das österreichische Gesundheits­mi­nisterium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Österreich. Laufend aktualisierte Informationen liefert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie das Land Tirol (24-Stunden-Hotline: 0800 80 80 30). Aktuelle Zahlen zur Situation in Tirol liefert außerdem das Dashboard des Landes Tirol.
Für Auskünfte zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung kann die AGES-Infoline zum Coronavirus kontaktiert werden: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

 


 

Wie kann ich mich vor einer möglichen Ansteckung schützen?

  • Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife waschen oder alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwenden.
  • Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen) bedecken.
  • Den direkten Kontakt zu kranken Menschen vermeiden.
  • Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen egal ob im öffentlichen Raum oder innerhalb der eigenen vier Wände

 


Wichtige Servicenummern und -stellen

Bezirkshauptmannschaften und Stadt Innsbruck:

An den Bezirkshauptmannschaften Tirols und in der Stadt Innsbruck wurden – neben den bereits bestehenden Hotlines wie die Gesundheitsberatung 1450, jene der AGES, des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer und der Arbeitskammer – eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab sofort rund um die Uhr in Betrieb ist. An diese Hotline können sich vor allem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wenden, die Fragen zu den aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen haben. In weiterer Folge stehen die Hotlines auch Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde haben und ihre Anliegen nicht bei anderen Hotline noch besser aufgehoben sind.

 

Folgende Hotlines stehen zur Verfügung:

  • BH Reutte: Tel. 05672 6996-5706
  • BH Landeck: Tel. 05442 6996-80-5501, 5502, 5503
  • BH Imst: Tel. 05412 6996-805310
  • BH Innsbruck: Tel. 0512 5344-805050
  • BH Schwaz: Tel. 05242 6931-5880
  • BH Kufstein: Tel. 05372 606-6020
  • BH Kitzbühel: Tel. 05356 62131-806363
  • BH Lienz: Tel. 0512 50880-6600
  • Stadt Innsbruck: Tel. 0512 5360

 

Für allgemeine Informationen:

 

Gesundheitsberatung 1450

Die Gesundheitsberatung – AUSSCHLIESSLICH für den Fall des begründeten Verdachts auf eine Corona-Erkrankung: 1450 (rund um die Uhr) und www.1450.at

Corona Online-Fragebogen: corona.leitstelle.tirol

 

Für UnternehmerInnen:

Die Serviceline der WK Tirol: 05 90 905 1111 und www.wko.at/corona 

 

Für ArbeitnehmerInnen:

Arbeitsrechts-Hotline der AK Tirol: 0800 22 55 22 -1414 und ww.tirol.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Coronavirus 

 

Für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen:

Hotline der Bildungsdirektion: 0800 100 360 (täglich von 7.30 bis 18 Uhr) und www.lsr-t.gv.at/de/content/coronavirus-informationen

 

Bei Fragen zu Reisestornos:

Reiserechtliche Hotline des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 800 201 211 (von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr) und www.vki.at/coronavirus

 

Psychosozialer Dienst:

  • Hotline des Landes: 0800 400 120 – von 8 bis 20 Uhr
  • Außerhalb dieser Zeit: Telefonseelsorge unter Nummer 142 (24 Stunden besetzt)
  • Ö3 Kummernummer: 116 123, von 16 bis 24 Uhr

 


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