© Tirol Werbung / Günter Kresser

FAQs für Regionen und Betriebe


Die aktuelle Situation

Stand: 02.04.2020, 16:15 Uhr

 

  • In Tirol gilt seit 18. März 2020 um Mitternacht eine Quarantäne aller 279 Tiroler Gemeinden.
  • Im gesamten Landesgebiet wurden alle Seilbahnen mit Sonntag 15. März 2020 geschlossen. Diese Verordnung der Behörden gilt vorerst bis 13. April 2020. Für die Zeit darüber hinaus kann noch keine verbindliche Aussage getroffen werden.
  • Beherbergungsbetriebe (Hotelbetriebe, Appartementhäuser, Chalets, AirBnB, Privatzimmervermietungen und dergleichen sowie Campingplätze) wurden am Montag, 16. März 2020, geschlossen. Diese Verordnung gilt vorerst auch bis 13. April 2020. Für die Zeit darüber hinaus kann ebenfalls noch keine verbindliche Aussage getroffen werden.
  • Seit Dienstag, 17. März 2020, sind lt. Ankündigung der österreichischen Bundesregierung alle Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Bars, Cafés geschlossen.
  • Die Ein- und Ausreise nach und aus Tirol ist nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich. Das betrifft alle Grenzübergänge, den Flughafen Innsbruck und alle öffentlichen Verkehrsmittel. Die Außengrenzen zu Italien, der Schweiz und Deutschland sind geschlossen. Ausgenommen sind die Urlauber-Rückreise, der Pendler- und Warenverkehr.
  • Das öffentliche Verkehrsangebot in Tirol wird laufend adaptiert.

 

Die umfassenden Maßnahmen, die zu einem vorzeitigen Ende der Wintersaison führen, erfolgten in enger Abstimmung der Behörden und des Tiroler Tourismus. Die Gesundheit und Sicherheit der Tiroler Bevölkerung, der MitarbeiterInnen der Betriebe des Landes und der Gäste aus aller Welt hat oberste Priorität.

 


 

Wo erhalten Urlaubsgäste spezifische Informationen zur Situation vor Ort?

 

Die Tirol Werbung stellt auf www.tirol.at Informationen zur aktuellen Situation bzgl. Coronavirus zur Verfügung, die für Urlaubsgäste relevant sind. Diese Informationen werden laufend mit dem Land Tirol abgestimmt und aktualisiert. Neben der deutschsprachigen Variante gibt es auch eine englische Version. Weiters stehen die regionalen Tourismusbüros für Auskünfte zur Verfügung.

 


 

Wo erhalten Betriebe wichtige Informationen?

 

Für betriebliche Fragen stehen folgende Stellen zur Verfügung. Aufgrund des hohen Informationsbedarfs und der damit verbundenen hohen Anzahl an Anfragen gibt es die Bitte, diese bestmöglich schriftlich per Email einzubringen.

 

Coronavirus-Serviceline Tirol
T.: 05 90 90 5-1111
Mo bis So von 8:00 – 17:00 Uhr
E.: rechtsservice@wktirol.at
W: wko.at/corona

 

Coronavirus-Infopoint
T.: 05 90 900-4352
Mo bis Fr von 8:00-20:00 Uhr
Sa und So von 08:00 – 18:00 Uhr
Chatbot Vera
E.: infopoint_Coronavirus@wko.at

 

Hilfreiche Links für Fragen der Betriebe:

 


 

Wo erhalte ich Informationen zum Thema Kurzarbeit?

 

Von Seite des Bundes wurde ein Kurzarbeitsmodell beschlossen, das auch die Tourismus- und Freizeitwirtschaft betrifft. Hier findet ihr weitere Informationen dazu:

Aktuelle Informationen werden laufend unter www.wko.at/corona sowie www.corona-kurzarbeit.gv.at zur Verfügung gestellt.

 

 


Wo finde ich Informationen zum Härtefall-Fonds?

Der Härtefallfonds unterstützt Selbstständige, die jetzt keine Umsätze haben, bei der Bestreitung der Lebenserhaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

 

 


Wie gehe ich als Betrieb mit Stornierungen um?

 

Allgemeine Informationen

Informationen zu Stornierungen bzw. Auflösung des Beherbergungsvertrags bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Grundsätzlich gilt:

  • Im Falle von Reisenden die von einem Ausreiseverbot betroffen sind, hat das Hotel keinen Anspruch auf das Beherbergungsentgelt oder Stornogebühren.
  • Ist dem Reisenden eine Anreise möglich, so hat bei Stornierung durch den Gast dieser auch die vereinbarten Stornogebühren zu leisten.
  • Auch für den Fall der Stornierung durch den Gast aufgrund einer Erkrankung hat der Gast die vereinbarten Stornogebühren zu leisten.

 

Empfehlungen der Wirtschaftskammer Tirol

(Quelle: Wirtschaftskammer Tirol, Fachgruppe Hotellerie; Stand: 15.03.2020)

 

Alle Beherbergungsbetriebe* in ganz TIROL haben ihre Gäste von der Schließung der Beherbergungsbetriebe ab Montag, den 16.3.2020, 24.00 Uhr zu verständigen. Die Schließung gilt vorerst bis 13. April 2020.

 

Folge: Mit diesem Zeitpunkt heben sich infolge höherer Gewalt (behördliche Verfügungen) die gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Beherbergungsvertrag auf, dh. die Vertragserfüllung ist nicht möglich und die Beherbergungsverträge sind rückabzuwickeln. Der Gast hat somit keine Stornogebühr zu bezahlen, der Unternehmer hat nicht zu leisten. Bereits getätigte Anzahlungen sind rück zu überweisen.

 

Rechtliche Grundlage Individualreisen: Wir verweisen bei Abschluss der Verträge nach den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen Hotellerie“ (ABGB 2006) auf deren § 15.6.: „Wenn die Vertragserfüllung durch ein als höhere Gewalt zu wertendes Ereignis (z.B. Elementarereignisse, Streik, Aussperrung, behördliche Verfügungen etc.) unmöglich wird, kann der Beherberger den Beherbergungsvertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist auflösen, sofern der Vertrag nicht bereits nach dem Gesetz als aufgelöst gilt, oder der Beherberger von einer Beherbergungspflicht befreit ist. Etwaige Ansprüche auf Schadenersatz etc. des Vertragspartners sind ausgeschlossen.

 

Rechtliche Grundlage Pauschalreisen: Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs. 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. Das PRG versteht unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

 

Wenn Gäste bereits storniert haben: Auch wenn man rechtlich vertreten könnte, dass in einem solchen Falle die Vertragsauflösung seitens des Gastes zeitlich früher war und er/sie das Vertragsverhältnis bereits beendet hätte und sich nachfolgende Ereignisse auf die Rechtsbeziehung nicht mehr auswirken könnten, wird seitens der Fachgruppe Hotellerie mit Blick auf die aktuelle Gesamtsituation von der Einforderung von Stornogebühren abgeraten.

 

Alle Gäste, die noch bis Montag, 16.03.2020 untergebracht blieben, haben die vom Unternehmen bis dorthin zu erbringenden Leistungen zu bezahlen.

 

Grundsätzlich gilt: Jeder Fall ist einzeln zu prüfen.

 

* Beherbergungsbetriebe bleiben gegenwärtig grundsätzlich geschlossen, eine Unterbringung von Gästen für Erholungszwecke im Rahmen des Tourismus findet nicht mehr statt. Diese Regelung und Ausnahmen davon werden von den Bezirksverwaltungsbehörden restriktiv ausgelegt. Daher ist die Unterbringung von Personen im Rahmen ihrer beruflichen Arbeitsverrichtung im jeweiligen Einzelfall mit der Bezirksverwaltungsbehörde abzuklären; diesbezüglich ist der Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft zu kontaktieren. (Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung, Stand 16.03.2020, 14:06 Uhr)

 


 

Welche Unterstützung gibt es für Betriebe?

 

Die Tourismuswirtschaft ist massiv von den Folgen des Coronavirus betroffen. Um die Branche in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ein Coronavirus-Maßnahmenpaket zur Unterstützung für den Tourismus geschnürt. Ziel dieser Maßnahmen ist, die Liquidität von Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft trotz Umsatzausfällen aufrecht zu erhalten. Details zum Maßnahmenpaket für den Tourismus finden sich im Infoblatt des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus vom 27. März 2020.

 

Das Land Tirol stellt darüber hinaus zusätzlich 400 Millionen Euro im Rahmen eines eigenen Covid-19 Maßnahmenpakets zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden sich in der Presseaussendung des Landes Tirol.

 

Als erste Sofortmaßnahme des „COVID-19 Maßnahmenpaket für den Lebensraum Tirol“ stellt das Land Tirol zehn Millionen Euro für Zinszuschüsse für Kredite mit Bundeshaftung bereit. Während der Bund mit einer Haftungsgarantie die Überbrückungsfinanzierungen besichert, werden die Tiroler UnternehmerInnen mit dieser Anschlussförderung des Landes Tirol von den Zinszahlungen entlastet. Die Förderungsrichtlinien treten rückwirkend mit 11. März 2020 in Kraft. Eine separate Antragstellung beim Land Tirol ist nicht notwendig. Bereits mit der Einreichung des Förderungsantrags für die Bundeshaftung gilt die Anschlussförderung des Landes Tirol als beantragt. Alle UnternehmerInnen, die bereits in den vergangenen Tagen eine Überbrückungsfinanzierung eingereicht haben, bekommen ebenfalls die vorgesehenen Zinszuschüsse bis 1,5 Prozent. Weitere Informationen liefert das Land Tirol.

 

Zudem haben die Tiroler Sozial- und Wirtschaftspartner  (ÖGB, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und Industriellenvereinigung) gemeinsam Verhaltensempfehlungen für die Tiroler ArbeitnehmerInnen und Tiroler Unternehmern vorgelegt. Ihr findet diese hier zum Download: Verhaltensregeln der Tiroler Sozialpartner

 

Darüber hinaus gibt es einen sogenannten Härtefall-Fonds mit einem Volumen von vorerst einer Milliarde Euro, um möglichst rasch jene Selbständigen zu unterstützen, die jetzt keine Umsätze haben. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden. Anträge können von 27. März 2020 (17 Uhr) bis 31. Dezember 2020 gestellt werden. Mehr Informationen und den Onlineantrag findet ihr auf den Seiten der Wirtschaftskammer.


 

Mit welchen Einschränkungen ist im öffentlichen Leben zu rechnen?

 

Quarantäneverordnung für alle 279 Tiroler Gemeinden

Ohne einen triftigen Grund darf niemand seine Wohnung verlassen.

Es gibt wenig Ausnahmen:

  • Die Gemeinde darf nur verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung oder um Daseinsvorsorge geht – und dann nur zum nächstgelegenen Ort, wo dies möglich ist
  • Zur Arbeit darf weiterhin auch über Gemeindegrenzen hinweg gependelt werden – etwa von Telfs nach Innsbruck.
  • Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden.
  • Es ist erlaubt, einkaufen zu gehen, Besorgungen bei der Apotheke zu machen, Geld vom Geldautomaten abzuheben, zum Arzt zu gehen oder den Hund auszuführen – allerdings nur in der eigenen Wohngemeinde, sofern es dort möglich ist.
  • Der Weg zum Arbeitsplatz und zurück nach Hause ist erlaubt. Allerdings sind die Menschen angehalten, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten.
  • Die Exekutive darf Menschen und Autos anhalten und kontrollieren, damit die neuen Maßnahmen auch eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung können auch Strafen erlassen werden.
  • Weiterhin strengere Regelungen gelten allerdings für Sölden, St. Anton und das Paznaun. Dort darf das Gemeindegebiet nicht verlassen werden, auch wenn sich der Arbeitsplatz außerhalb befinden sollte.

Diese Maßnahmen gelten vorerst bis 13. April 2020.

Fragen und Antworten zu den aktuell geltenden Verhaltensregeln findet ihr auf der Website des Landes Tirols.

Die österreichweiten Maßnahmen – betreffend Veranstaltungen, Schulen, Restaurants, Verhalten im öffentlichen Raum etc. gelten ebenfalls bis zum 13. April.

 

Beherbergungsbetriebe

 

Für ganz Tirol wurden mit der Ankündigung des Landes Tirols vom 12. März 2020 weitere Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus beschlossen. Beherbergungsbetriebe (Hotelbetriebe, Appartementhäuser, Chalets, AirBnB, Privatzimmervermietungen und dergleichen sowie Campingplätze) wurden im Laufe des Montags, 16. März 2020, geschlossen. Diese Verordnung gilt vorerst bis 13.04.2020. Für die Zeit darüber hinaus kann noch keine verbindliche Aussage getroffen werden. Wir bitten daher momentan unbedingt auf die Kommunikation von genauen Daten zur Wiederaufnahme des touristischen Betriebs zu verzichten!

Wichtig: Aufgrund dieser Verordnung sollten die Zimmer-/Betten-Kontingente bei diversen Buchungsplattformen wie z.B. Booking oder Expedia entsprechend gewartet werden, sodass für den Zeitraum der Schließung keine Buchung möglich ist.

 

  • Sind alle Beherbergungsformen betroffen?
    Ja, Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken sind zu schließen. Dies betrifft: Hotelbetriebe, Appartementhäuser, Chalets, AirBnB, Privatzimmervermietungen und dergleichen sowie Campingplätze.

 

  • Sind Ausnahmen von der Schließung für bestimmte Beherbergungsbetriebe möglich?
    Beherbergungsbetriebe bleiben gegenwärtig grundsätzlich geschlossen, eine Unterbringung von Gästen für Erholungszwecke im Rahmen des Tourismus findet nicht mehr statt. Diese Regelung und Ausnahmen davon werden von den Bezirksverwaltungsbehörden restriktiv ausgelegt. Daher ist die Unterbringung von Personen im Rahmen ihrer beruflichen Arbeitsverrichtung im jeweiligen Einzelfall mit der Bezirksverwaltungsbehörde abzuklären; diesbezüglich ist der Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft zu kontaktieren. (Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung, Stand 16.03.2020, 14:06 Uhr)

 

 

Seilbahnen

 

Im gesamten Landesgebiet wurden alle Seilbahnen mit Sonntag 15. März 2020 geschlossen. Der Skibetrieb in den Paznauner Skigebieten (Silvretta Arena Ischgl, Kappl, See und Galtür) wurde bereits am Samstag, 14. März 2020 eingestellt.
Diese Verordnung gilt vorerst bis 13. April 2020. Für die Zeit darüber hinaus kann noch keine verbindliche Aussage getroffen werden. Wir bitten daher momentan unbedingt auf die Kommunikation von genauen Daten zur Wiederaufnahme des touristischen Betriebs zu verzichten!

 

Restaurants, Bars und Cafés

 

Seit Dienstag, 17. März 2020, sind lt. Ankündigung der österreichischen Bundesregierung vom 15. März 2020 alle Gastronomiebetriebe (Restaurants, Bars, Cafés,…) geschlossen. Die Lebensmittelversorgung wird über Supermärkte und Lieferservices gewährleistet.

 

Geschäfte und Handel

 

Geschäfte sind seit Montag, 16. März 2020 geschlossen – ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Apotheken, Banken, Tierfutter, Drogerien, Post, Tankstellen und andere Bereiche des öffentlichen Lebens, die es zur Versorgung braucht.

 

Öffentlicher Verkehr in Tirol

Öffentlicher Nahverkehr
Das Angebot im öffentlichen Nahverkehr wird laufend der Situation angepasst. Die Taktungen wurden so adaptiert, dass der notwendige Nahverkehr aufrecht erhalten wird. Die Regiobus-Nightliner und Nacht-S-Bahnen wurden eingestellt.

Fernverkehr
Für den Fernverkehr gelten die Änderungen seit Samstag, 21. März. Hier kommt es zu einem 2-h-Takt zwischen Feldkirch und Wien. Die Fernverkehrshalte bleiben vorerst unverändert aufrecht, der Halt in St. Anton entfällt weiterhin.

Schienengüterverkehr
Der Schienengüterverkehr – insbesondere die ROLA zwischen Wörgl und Brenner – bleibt weiterhin aufrecht, um die Grundversorgung sicherzustellen. Als zusätzliche Hygienemaßnahme haben die LKW-Fahrer ab sofort die Möglichkeit, neben dem Personenwaggon auch mit einem Bus zur jeweiligen Entladestelle gebracht zu werden.

Fahrplaninfos und Regeln
Die Landesregierung rät, sich unbedingt vor Antritt der Reise über den aktuellen Fahrplan zu informieren. Laufende Informationen zu den aktuellen Fahrplänen erhalten Sie auf den Webseiten und in den Verkehrsmeldungen und Fahrplanauskünften von VVT, ÖBB und IVB. Bitte beachten Sie, dass das VVT-KundInnencenter in Innsbruck bis auf Weiteres für den Parteienverkehr geschlossen bleibt, aber derzeit per Mail unter info@vvt.at und telefonisch unter 0512/561616 von Montag bis Freitag, 7.30 bis 18 Uhr erreichbar sind.

Der öffentliche Verkehr darf nur dann genutzt werden, wenn es zur Deckung der Grundversorgung dient und die Grundsicherung nicht in der eigenen Gemeinde erledigt werden kann. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

 

Heimreise vom Münchner Flughafen
Die Heimreise vom Flughafen in München ist sowohl öffentlich als auch mit dem Auto möglich. Die öffentliche Heimreise nach Tirol ist nur über Salzburg (München-Salzburg, Salzburg-Tirol) möglich. Die Reisenden sollten sich über die Abfahrtszeiten frühzeitig auf den Online-Serviceseiten der Verkehrsverbünde bzw. der Bahnunternehmen informieren und sich bei behördlichen Kontrollen zur Identitätsfeststellung bzw. zur Ermittlung des Wohnortes ausweisen können. Wenn man das Auto am Flughafen geparkt hat, darf man damit nach Tirol einreisen.

Weitere Informationen liefert das Land Tirol. Aktuelle Verkehrsinformationen gibt der Verkehrsverbund Tirol sowie die ÖBB.

 

Veranstaltungen & Versammlungen

 

Die österreichische Bundesregierung hat am 15. März 2020 ein Versammlungsverbot angekündigt, d.h. alle Veranstaltungen werden gänzlich untersagt. An keinem Ort sollen sich mehr als 5 Menschen auf einmal treffen. Die einzigen Ausnahmen sind jene Aktivitäten, die der Bekämpfung des Coronavirus dienen.

 

Öffentliche Plätze

 

Die österreichische Bundesregierung hat am 15. März 2020 die Schließung von Sportplätzen, Spielplätzen und anderen öffentlichen Plätzen der Begegnung angekündigt.

 

Schulen und Hochschulen

 

  • In ganz Österreich sind seit Montag, 16. März, die Schulen für Oberschüler geschlossen. Am Mittwoch, 18. März, wurde auch der Unterricht für alle anderen Schüler (bis 14 Jahre) eingestellt. Für diese gibt es allerdings die Möglichkeit der Betreuung in den Schulen.
  • Alle (Lehr-)Veranstaltungen der Universitäten und Fachhochschulen sind auf Onlinekurse umgestellt (wenn möglich).

 


 

Welche Gemeinden sind von besonderen Maßnahmen (Isolation) betroffen?

 

Galtür, Ischgl, See und Kappl: Die Gemeinden des Paznauntals sind seit Freitag, 13. März 2020, isoliert.

St. Anton am Arlberg und St. Christoph am Arlberg: St. Anton ist seit Freitag, 13. März 2020, St. Christoph seit Dienstag, 17. März 2020, isoliert.

Sölden im Ötztal: Die Gemeinde Sölden ist seit Dienstag, 17. März 2020, isloliert.

Diese Maßnahmen zur vollkommenen Quarantäne von besonders betroffenen Gemeinden gelten derzeit bis 13. April. Alle Einheimischen, österreichischen UrlauberInnen und MitarbeiterInnen der Beherbergungsbetriebe vor Ort fallen unter diese Verkehrsbeschränkung. Eine bestmögliche Versorgung in diesen Gemeinden wird sichergestellt.

Verhaltensregeln für Personen in oder aus den isolierten Gemeinden:

  • Allen Personen, die sich in Tirol aufgehalten haben, wird dringend geraten, sich 14 Tage in häusliche Selbstisolation zu begeben. Insbesondere gilt das für alle, die sich seit 28. Februar in den Gemeinden Ischgl, Kappl, See, Galtür, Heiligenblut oder St. Anton am Arlberg, St. Christoph am Arlberg und Sölden aufgehalten haben.
  • Alle, die Kontakt mit Personen hatten, die in diesen Regionen waren, sollten sich ebenfalls selbst 14 Tage isolieren. Das gilt auch, wenn derzeit keine Symptome spürbar sind.
  • Für gesunde Personen, die sich im diesen Gemeinden aufhalten, gelten die in Tirol in Kraft getretenen Verkehrsbeschränkungen.
  • Personen in diesen Gemeinden, die leichte Symptome aufweisen, sollen sich ab dem Auftreten der Symptome in Heimisolierung begeben und jeden sozialen Kontakt meiden. Dies gilt jedenfalls für 14 Tage bzw. solange, bis sie für mindestens drei Tage gesund sind. Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist jedenfalls die 1450 zu kontaktieren.
  • Bei definitivem Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person gilt eine 14-tätige Quarantäne ab dem Zeitpunkt des Letztkontaktes.

Für ausländische Gäste, die aus dem Paznauntal bzw. St. Anton abreisen gilt: Wenn keine Symptome bemerkt werden, wird dennoch dringend angeraten, sich für 14 Tage in eine freiwillige häusliche Isolierung an ihrem regulären Wohnort zu begeben.

 

Weitere Informationen zu den Isolierungsmaßnahmen im Paznauntal und St. Anton sowie im Gemeindegebiet von Sölden und St. Christoph liefert das Land Tirol.

 


 

Gibt es Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise?

 

Die Ein- und Ausreise nach und aus Tirol ist nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich. Das betrifft alle Grenzübergänge, den Flughafen Innsbruck und alle öffentlichen Verkehrsmittel. Die Außengrenzen zu Italien, der Schweiz und Deutschland sind geschlossen. Einreisen dürfen nur jene, die in Tirol zu Hause sind oder in der kritischen Infrastruktur oder Versorgung arbeiten.

Der Verkehr zwischen den Bundesländern Vorarlberg, Salzburg und Kärnten ist aufgrund der Quarantäne-Bestimmungen nur in den genannten Ausnahmefällen möglich.

Deutschland: Alle kleineren Grenzübergänge sind geschlossen. An den offenen Grenzübergängen finden Kontrollen statt. Einreisen dürfen nur jene, die in Tirol zu Hause sind oder in der kritischen Infrastruktur oder Versorgung arbeiten.

Italien: Alle kleineren Grenzübergänge sind geschlossen. An den offenen Grenzübergängen finden Kontrollen statt. Einreisen dürfen nur jene, die in Tirol zu Hause sind oder in der kritischen Infrastruktur oder Versorgung arbeiten.

Schweiz: Alle kleineren Grenzübergänge sind geschlossen. An den offenen Grenzübergängen finden Kontrollen statt. Einreisen dürfen nur jene, die in Tirol zu Hause sind oder in der kritischen Infrastruktur oder Versorgung arbeiten.

Die Durchreise durch Tirol ist grundsätzlich erlaubt.

Der Flughafen Innsbruck ist seit Montag, den 23. März bis auf weiteres geschlossen. Für etwaige Notfälle, wie lebensrettende Ambulanzflüge ist der Flughafen jedoch einsatzbereit. Weitere Informationen findet ihr hier.

Der reguläre Linienflugverkehr am Flughafen Wien ist durch die erlassenen Flugverbote und die Flugstreichungen – vor allem von Austrian Airlines und Lauda – weitgehend zum Erliegen kommen. Trotzdem will der Flughafen Wien den Betrieb im erforderlichen Ausmaß aufrecht erhalten. Dadurch sollen die Rückholung österreichischer Reisender und die Anlieferung wichtiger Güter – wie Medikamente oder dringend benötigte Waren – weiterhin ermöglicht werden. Informationen findet ihr hier.

 


 

Was tun, wenn im Betrieb der Verdacht auf eine Infektion besteht?

 

Unter corona.leitstelle.tirol wird von den Behörden ein Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem rasch geklärt werden kann, ob ein Verdachtsfall nach aktueller Definition des Gesundheitsministerium vorliegt, oder nicht.


So verhalten Sie sich richtig bei einem begründeten Verdachtsfall:

  • Erkrankte Person auf ein Zimmer bringen und vorerst dort belassen. Informationsblatt der Landessanitätsdirektion (Deutsch oder Englisch) aushändigen.
  • Erkrankte Person anweisen sich von allen anderen Personen zumindest 2 Meter zu separieren und sich häufig die Hände zu waschen und den Raum regelmäßig zu lüften. Eine Husten-Nies-Schnäuz-Etikette ist einzuhalten.
  • Unterbringung ohne weiteren Kontakt zu anderen Menschen sicherstellen.
  • Erkrankte Person mit Gesundheitsberatung 1450 (rund um die Uhr) oder Hausarzt in Verbindung bringen.
  • Abstrich durch Rotes Kreuz und Test-Ergebnis abwarten (kann bis zu 12 – 18 Stunden dauern)
  • In der Zwischenzeit: Essen oder sonstige wichtige Dinge des täglichen Bedarfs vor die Tür stellen.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen veranlassen. Auch ein negatives Ergebnis wird kommuniziert.
  • Sollte sich der Gesundheitszustand des Gastes rapide verschlechtern, ist die Rettung (144) unter Mitteilung, dass es sich um einen Verdachtsfall an Covid-19 handelt, zu verständigen.
  • Stattgefundene enge Kontakte (z.B. Gespräche inkl. Dauer bzw. körperliche Berührungen, gemeinsamer längerer Aufenthalt in einer begrenzen Räumlichkeit inkl. Aufenthaltsdauer) bitte mit allen Kontaktdaten notieren.
  • Grundsätzlich gilt: Rückläufiges Geschirr oder Wäsche nur mit Handschuhen angreifen, nach Entfernung der Handschuhe ist eine Händedesinfektion sinnvoll bzw. ein Waschen der Hände über 20 Sekunden mit Seife.

Hier finden Sie die Checkliste für Unterkunftsbetrieb zum Verhalten im Verdachtsfall.

Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. Das Land Tirol macht daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.


 

Wo gibt es aktuelle Informationen rund um das Coronavirus?

 

Das österreichische Gesundheits­mi­nisterium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Österreich. Laufend aktualisierte Informationen liefert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie das Land Tirol (24-Stunden-Hotline: 0800 80 80 30)
Für Auskünfte zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung kann die AGES-Infoline zum Coronavirus kontaktiert werden: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

 


 

Wie kann ich mich vor einer möglichen Ansteckung schützen?

 

  • Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife waschen oder alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwenden.
  • Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen) bedecken.
  • Den direkten Kontakt zu kranken Menschen vermeiden.
  • Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen egal ob im öffentlichen Raum oder innerhalb der eigenen vier Wände

 


Wichtige Servicenummern und -stellen

 

Bezirkshauptmannschaften und Stadt Innsbruck:

An den Bezirkshauptmannschaften Tirols und in der Stadt Innsbruck wurden – neben den bereits bestehenden Hotlines wie die Gesundheitsberatung 1450, jene der AGES, des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer und der Arbeitskammer – eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab sofort rund um die Uhr in Betrieb ist. An diese Hotline können sich vor allem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wenden, die Fragen zu den aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen haben. In weiterer Folge stehen die Hotlines auch Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde haben und ihre Anliegen nicht bei anderen Hotline noch besser aufgehoben sind.

Folgende Hotlines stehen zur Verfügung.

  • BH Reutte: Tel. 05672 6996-5706
  • BH Landeck: Tel. 05442 6996-80-5501, 5502, 5503
  • BH Imst: Tel. 05412 6996-805310
  • BH Innsbruck: Tel. 0512 5344-805050
  • BH Schwaz: Tel. 05242 6931-5880
  • BH Kufstein: Tel. 05372 606-6020
  • BH Kitzbühel: Tel. 05356 62131-806363
  • BH Lienz: Tel. 0512 50880-6600
  • Stadt Innsbruck: Tel. 0512 5360

 

Für allgemeine Informationen:

 

Gesundheitsberatung 1450

Die Gesundheitsberatung – AUSSCHLIESSLICH für den Fall des begründeten Verdachts auf eine Corona-Erkrankung: 1450 (rund um die Uhr) und www.1450.at

Corona Online-Fragebogen: corona.leitstelle.tirol

 

Für UnternehmerInnen:

Die Serviceline der WK Tirol: 05 90 905 1111 und www.wko.at/corona 

 

Für ArbeitnehmerInnen:

Arbeitsrechts-Hotline der AK Tirol: 0800 22 55 22 -1414 und ww.tirol.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Coronavirus 

 

Für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen:

Hotline der Bildungsdirektion: 0800 100 360 (täglich von 7.30 bis 18 Uhr) und www.lsr-t.gv.at/de/content/coronavirus-informationen

 

Bei Fragen zu Reisestornos:

Reiserechtliche Hotline des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 800 201 211 (von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr) und www.vki.at/coronavirus

 

Psychosozialer Dienst:

  • Hotline des Landes: 0800 400 120 – von 8 bis 20 Uhr
  • Außerhalb dieser Zeit: Telefonseelsorge unter Nummer 142 (24 Stunden besetzt)
  • Ö3 Kummernummer: 116 123, von 16 bis 24 Uhr

 

 


 

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Trotz größtmöglicher Sorgfalt können wir keine Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit geben. Die Kommunikationskanäle der Tirol Werbung ersetzen keinesfalls behördliche Informationskanäle bzw. gesetzliche Verordnungen.