© Tirol Werbung / Günter Kresser

FAQs für Regionen und Betriebe


Stand: 23.10.2020, 11:00Uhr

Informationen zur aktuellen Situation findet ihr auf www.tirol.at/coronavirus.

 


 

Mit welchen Einschränkungen ist im öffentlichen Leben zu rechnen?

 

Maßnahmen für den öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von einem Meter zu allen Menschen einzuhalten, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in folgenden Fällen verpflichtend:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)
  • In Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  • Im gesamten Handel (inkl. Einkaufszentren)
  • In Bank- und Postfilialen sowie bei Postpartnern
  • In Apotheken, Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie an Orten, an denen Gesundheits-und Pflegedienstleistungen erbracht werden
  • Auf Märkten im Freien
  • In Gasthäusern und Restaurants außerhalb des zugewiesenen Platzes
  • Im Dienstleistungsbereich
  • Beim Parteienverkehr in Behörden
  • In Schulen außerhalb des Klassenverbandes
  • Bei allen Formen des Kundenkontaktes

Die Verpflichtung gilt sowohl für Kunden als auch Betreiber und Mitarbeiter der Einrichtungen, sofern keine sonstige Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.

Empfehlung der Bundesregierung: Mund-Nasen-Schutz dort tragen, wo der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Weitere Maßnahmen

  • In sensiblen Bereichen wie Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern wird die Zahl der täglichen BesucherInnen auf zwei Personen beschränkt.
  • In der Landesverwaltung wird überall dort, wo es möglich ist, auf Home-Office umgestellt. Behördenverfahren werden weiterhin durchgeführt. Gemeinsam mit den Sozialpartnern wird dies auch Tiroler Unternehmen empfohlen.
  • Nach Gesprächen mit den Tiroler Universitäten und Fachhochschulen wird das Distance Learning wieder ausgeweitet.

Diese Maßnahmen gelten vorerst für drei Wochen.

Bitte beachtet, dass regional unterschiedliche Regeln gelten können. Diese richten sich nach der Corona-Ampel. Details dazu auf corona-ampel.gv.at und oesterreich.gv.at.

Beherbergungsbetriebe

Wellnessbereiche, Gastronomie und Frühstücksbuffet dürfen wieder öffnen, wobei hier in analoger Weise die Hygieneregeln wie in der Gastronomie und für Bäder gelten.

Zudem gelten für Gäste unter anderem folgende Regeln in den Betrieben:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Mitreisenden aus der gemeinsamen Wohneinheit halten.
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen bei der Rezeption und im Restaurant reduzieren.
  • Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen.
  • An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten
  • Seminare sind grundsätzlich erlaubt. Es gelten die Regeln für Veranstaltungen.

Die detaillierten Auflagen und Tipps zur Verringerung des Infektionsrisikos, zu Reinigungsmaßnahmen sowie zur Unterweisung der Mitarbeiter findet ihr auf der Website sichere-gastfreundschaft.at.

 

Restaurants, Bars und Cafés

Gastronomische Betriebe dürfen ihre Lokale bis 22:00 Uhr für Gäste geöffnet haben. Zudem führt das Land Tirol mit Montag, 19. Oktober, eine Registrierungspflicht für Gastronomiebetriebe ein. Diese gilt für die kommenden drei Wochen.

Zu den gastronomischen Betrieben zählen auch Almen. In der Gastronomie gelten weitere Regeln, zu denen unter anderem folgende zählen:

  • Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe halten
  • Vom erstmaligen Betreten der Betriebsstätte bis zum Einfinden am Verabreichungsplatz hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch für Angestellte
  • Das Essen darf nur an Sitzplätzen ausgegeben werden
  • Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren, Gruppenreservierungen sind möglich (max. 10 Personen plus Kinder)
  • Nach Möglichkeit konktaktlos zahlen
  • An Anweisungen der MitarbeiterInnen halten
  • Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten
  • Hygiene beachten
  • Gastronomische Betriebe können ihre Geschäftslokale zwischen 05:00 und 22:00 Uhr öffnen (gilt auch für geschlossene Veranstaltungen)
  • Für Gastronomiebetriebe wird eine Registrierungspflicht als Voraussetzung für die Öffnung eingeführt.

Folgende Regeln gelten ab Sonntag, 25.10.:

  • Auch in der Gastronomie gelten die Maximal-Zahlen wie für kleine Events und Privat-Treffen: Maximal sechs Personen pro Tisch drinnen und maximal zwölf Personen draußen (plus Kinder)
  • Im Umkreis von 50 Metern um einen Gastronomiebetrieb ist nach der Sperrstunde keine Konsumation mehr erlaubt, das gilt auch für Tankstellenshops mit Gastro-Lizenz sowie für Imbissstände
  • Restaurants mit mehr als 50 Sitzplätzen müssen ein Präventionskonzept erstellen

Die konkreten Leitlinien stehen auf sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

Geschäfte und Handel

Im gesamten Handel gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht, sowie die Einhaltung des Mindestabstandes von 1 Meter. Dies gilt sowohl für Angestellte als auch für Kunden.

 

Öffentlicher Verkehr in Tirol

Auf den Fahrplanauskünften routenauskunft.tirol und fahrplan.vvt.at sind alle wichtigen Informationen zur jeweils aktuellen Verkehrssituation in Tirol abruf- und einsehbar. Die Routenabfrage berücksichtigt dabei alle Verkehrsstörungen, welche geplante Reisen beeinflussen könnten.

Derzeit fahren alle Busse und Züge planmäßig, es gibt coronabedingt keine Einschränkungen.

 

Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur dann fahren, wenn Sie sich gesund fühlen
  • Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Abstand halten
  • Tickets online oder am Automaten kaufen
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und im geschlossenen Bahnhofsbereich ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen
  • Beim Aussteigen Sitzplatz möglichst spät verlassen
  • Nach der Fahrt die Masken entweder entsorgen oder regelmäßig waschen

 

Veranstaltungen

Publikumsveranstaltungen sind nur mehr mit zugeteilten Sitzplätzen für maximal 250 Personen und ohne Ausschank erlaubt – über diese Personenanzahl hinaus nur mit Ausnahmegenehmigungen der zuständigen Behörde.

Vereine

Vereinsaktivitäten werden auf den eigentlichen Vereinszweck beschränkt. Das heißt beispielsweise, dass nach einem Fußballtraining die Nutzung der Vereinskantine nicht mehr möglich ist.

Hobbychöre und Kapellen dürfen ab 25.10. auf Amateur-Niveau nur mehr zu sechst zusammentreffen.

Hochzeiten und Trauerfeiern
Für Beerdigungen gibt es eine Beschränkung auf maximal 100 Personen.Für Hochzeiten gilt indoor die maximale Besucherzahl von 10 Personen.

Namenslisten
Bei allen Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern sollen künftig freiwillige Listen mit den Namen und Kontaktdaten der Besucher geführt werden, um bei einer Corona-Infektion rasch die Kontakte ausfindig machen zu können.

Mehr Informationen zu den geltenden Regeln findet ihr auf oesterreich.gv.at und auf der Homepage des Convention Bureau Tirol.

Ab Sonntag, 25.10., sind österreichweit bei privaten Zusammenkünften und Veranstaltungen nur mehr sechs Personen erlaubt, draußen maximal zwölf Personen. Ausgenommen sind wie bisher Begräbnisse und Veranstaltungen in beruflicher Ausübung. Auch der Vereinssport kann mit einem Präventionskonzept weiterhin stattfinden.

 

Corona-Ampel

Die Corona-Ampel ist das Werkzeug der Bundesregierung zur Einschätzung der Lage in den verschiedenen Regionen Österreichs. Die Corona-Kommission vergibt auf Basis der aktuellen empidemiologischen Lage auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene folgende Farben:

  • Rot: sehr hohes Risiko. Unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung
  • Orange: hohes Risiko. Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar
  • Gelb: mittleres Risiko. Moderate Fälle, deren Ursprung und Verbreitung bekannt sind (= hauptsächlich in Clustern)
  • Grün: geringes Risiko. Einzelne Fälle, isolierte Cluster

In Tirol sind die Bezirke derzeit folgendermaßen geschalten:

  • Gelb: Osttirol, Kitzbühel, Reutte
  • Orange: Kufstein
  • Rot: Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land, Landeck, Imst, Schwaz

Schulampel

In Bezirken, in denen die Corona-Ampel orange oder rot leuchtet, wird die Schulampel auf orange gestellt. Das bedeutet, dass ab der Sekundarstufe 2 – also beispielsweise in HTLs, Handelsakademien und Oberstufengymnasien – auf Distance Learning umgestellt wird.

Die Lage ändert sich laufend. Den aktuellen Stand findet ihr auf corona-ampel.gv.at.

 

 


 

Welche Regeln gelten für den Winter?

Die Bundesregierung hat für einen sicheren Wintertourismus wesentliche Punkte ausgearbeitet.

Seilbahnen

  • Einhaltung des 1-Meter-Sicherheitsabstands im Bedarfsfall mit Kapazitätsbeschränkungen
  • 1 Meter Abstand einhalten, v.a. beim Anstellen

Après Ski

Beim Après Ski gelten die ähnlichen Regeln wie in der Gastronomie

  • Max. 10 Personen pro Besuchergruppe
  • Sperrstunde: 22:00 Uhr (außerhalb Tirols 1:00 Uhr)
  • 1 Meter Abstand zwischen den Besuchergruppen
  • Indoor und outdoor: Fixe Sitzplätze, keine Stehplätze
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in Nähe der Ausgabestelle
  • Konsumation von Speisen und Getränken nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in geschlossenen Räumen für Personal und Kunden – ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz

Skischulen

  • Max. 10 Personen inkl. dem Schneesportlehrer pro Gruppe
  • Schneesportlehrer, die aus dem Ausland anreisen, haben dem Skischulinhaber einen PCR-Test vorzulegen

Sportartikelverleih

Für den Sportartikelverleih hat die Wirtschaftskammer Handlungsempfehlungen veröffentlicht, die unter anderem folgendes beinhalten:

  • Online-Terminbuchungen bzw. Registrierung für Kunden anbieten, um Stausituationen zu vermeiden
  • Vorabkoordinierung mit den örtlichen Skischulen und Hotels
  • Für rasch entleihbares Equipment (z.B. Helme, Schneeschuhe, Rodel, etc.) bzw. für die Rückgabe sollte eine eigene „Fastlane“ eingerichtet werden
  • Check-In-Touch Screens regelmäßig reinigen und desinfizieren
  • Gestaffelte Abhol- und Bringzeiten zur zeitlichen Entzerrung des Kundenverkehrs
  • Entliehene Sportgeräte nach jeder Rückgabe gründlich reinigen

Advent- und Weihnachtsmärkte

Es gelten die allgemeinen Schutzvorschriften: Beim Betreten des Marktgeländes (indoor und outdoor) muss zu haushaltsfremden Personen stets der Mindestabstand von einem Meter eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Für das Verabreichen von Speisen und Getränken sowie für die Sperrstunde gelten die allgemeinen Regeln für die Gastronomie

Ein COVID-19-Präventionskonzept ist für jeden Markt erforderlich.

Detailinfos dazu liefert die Seite sichere-gastfreundschaft.at.

 


Welche Vorbereitungen kann ich im Betrieb treffen?

 

Beherbergungsbetriebe

  • Mindestabstand von 1 Meter gewährleisten: etwa durch Aufstellen von Schildern, entsprechende Anordnung von Tischen und Sitzgelegenheiten oder Vermeiden von Stausituationen
  • Gastronomiebereich gestalten: etwa durch gestaffelte Essenszeiten und Zimmerservice
  • Zusatzangebote adaptieren: betrifft z.B. Fitnessbetriebe, Wellnessbereiche, Kinderbetreuung oder Veranstaltungen; immer die geltenden Regeln beachten
  • Verhaltensempfehlungen für den Gast gut sichtbar platzieren

Mehr Tipps und Empfehlungen für MitarbeiterInnen, Tages- und Übernachtungsgäste findet ihr auf sichere-gastfreundschaft.at.

 

Gastronomie

  • Mindestabstand von 1 Meter gewährleisten: etwa durch Aufstellen von Schildern, Gewährleistung des Mindestabstandes zwischen den Besuchergruppen oder Verzichten auf Händeschütteln und Körperkontakt
  • Spezielle Reinigungsmaßnahmen setzen: oft berührte Oberflächen regelmäßig reinigen, regelmäßig lüften
  • Verhaltensregeln für den Gast gut sichtbar platzieren
  • Zusätzlich gilt es, die mit 19. Oktober in Tirol geltende Registrierungspflicht zu beachten.

Mehr Tipps und Empfehlungen findet ihr auf sichere-gastfreundschaft.at.

Zusätzliche Informationen zum Umgang mit Kontaktpersonen findet ihr auf dem Informationsblatt der Wirtschaftskammer.

 


Maßnahmen für Risikogruppen

Für Personen mit Vorerkrankungen gilt ein besonderer Schutz am Arbeitsplatz, daher hat die Bundesregierung folgendes Vorgehen definiert:

  • Risikopatienten erhalten ein Schreiben der Sozialversicherungsträger, mit dem sie sich an ihren Arzt wenden können
  • Auf Grundlage einer Checkliste erarbeitet der Arzt ein Attest für den Arbeitnehmer zur Vorlage an den Arbeitgeber um Sicherheit zu schaffen
  • Für den Arbeitnehmer gibt es drei Optionen:
    1. Sicherung am Arbeitsplatz selbst zu finden, etwa ein eigenes Zimmer oder eine spezifische Arbeitssituation um die Ansteckungsgefahr zu minimieren
    2. Wenn dies nicht möglich ist, soll Home Office geprüft werden
    3. Freistellung der Tätigkeit für den gewissen Zeitraum; die Kosten für die Refinanzierung übernimmt der Bund
  • Der Weg zum Arzt ist nicht verpflichtend, jedoch haben Personen mit Vorerkrankungen ein Recht darauf

 


 

Wo erhalten Urlaubsgäste spezifische Informationen zur Situation vor Ort?

Die Tirol Werbung stellt auf www.tirol.at Informationen zur aktuellen Situation bzgl. Coronavirus zur Verfügung, die für Urlaubsgäste relevant sind. Diese Informationen werden laufend mit dem Land Tirol abgestimmt und aktualisiert. Neben der deutschsprachigen Variante gibt es auch eine englische Version. Weiters stehen die regionalen Tourismusbüros für Auskünfte zur Verfügung.

Die Österreich Werbung hat außerdem einen Sicherheits-Leitfaden für Gäste zusammengestellt. Auf dieser Website finden sich umfangreiche Informationen für einen sicheren Urlaub in Österreich.

Auf der Website www.sichere-gastfreundschaft.at findet ihr alle relevanten Informationen zum Thema Gastronomie und Beherbergungsbetriebe.

Das Land Tirol informiert tagesaktuell über die aktuellen Coronazahlen auf einem Dashboard.

 


 

 

Gibt es Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise?

Ein- und Ausreise

Einreise ohne Einschränkung
Bei der Einreise aus einem Land, in dem eine stabile COVID-19 Situation herrscht, ist die Einreise ohne Einschränkung möglich. Zu diesen Ländern zählen unter anderem auch die Tiroler Nachbarländer Deutschland, Schweiz und Italien. Voraussetzung ist, dass sich die Person in den vergangenen 10 Tagen ausschließlich in diesen Staaten aufgehalten hat.

Weitere Länder mit stabiler COVID-Situation sind: Andorra, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal (mit Ausnahme der Regionen Lissabon und Norte) San Marino, Slowakei, Slowenien, Schweden, Spanien (nur die Kanaren), Tschechien, Ungarn, Vatikan, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Einreise mit Einschränkungen
Bei der Einreise aus einem Land, in dem keine stabile COVID-Situation herrscht bzw. aus allen Ländern sowie aus allen Ländern, die oben nicht genannt werden, gilt:

  • Einreise nur negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist
  • Ist die Testung im Ausland nicht möglich, kann die Einreise trotzdem gewährt werden und der PCR-Test muss innerhalb von 48 Stunden in Österreich durchgeführt werden
  • Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte 10-tägige (Heim-)Quarantäne anzutreten, wofür eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen ist
  • Die Kosten für die Testung sowie allenfalls notwendige Unterkunft müssen selbst bezahlt werden
  • Bei negativem Testergebnis kann die Quarantäne beendet werden

Zu diesen Ländern zählen unter anderem auch Bulgarien, Kroatien, Portugal,

  • Bulgarien
  • Kroatien
  • Lissabon und Norte (Portugal)
  • Île-de-France (Großraum Paris) und Cote d’Azur (Frankreich)
  • Prag (Tschechien)
  • Israel
  • Spanien (mit Ausnahme der Kanaren).

Ausführliche Informationen zur Reisefreiheit findet ihr im FAQ des Gesundheitsministeriums. Da sich die Situation betreffend Reisewarnungen rasch ändern kann, raten wir den Gästen, sich im Bedarfsfall beim Außenministerium ihres Heimatlandes über die aktuell geltenden Bestimmungen zu informieren.

Allgemeine Reisewarnungen
Aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus gelten derzeit Reisewarnungen für 32 Staaten. Das Außenministerium warnt vor Reisen in diese Länder. Die Liste dieser Länder findet ihr auf der Website des Außenministeriums.

Reisewarnungen für Österreich
Bitte beachtet, dass bei der Einreise nach Österreich für die Gäste nicht nur die österreichischen Bestimmungen ausschlaggebend sind, sondern auch die Regelungen im jeweiligen Heimatland. Wir empfehlen, sich bei den zuständigen Behörden über die Bestimmungen zur Ausreise bzw. Rückreise zu informieren.

Folgende Staaten warnen derzeit vor einer Reise nach Österreich bzw. in bestimmte österreichische Regionen:

Deutschland

  • Reisewarnung für alle Bundesländer außer Kärnten; Reisewarnung auch für Südtirol
  • Eine Anreise und Beherbergung deutscher Gäste ist weiterhin erlaubt. Die deutsche Bundesregierung empfiehlt ihren BürgerInnen jedoch eine sofortige Abreise aus Risikogebieten.
  • Einreise aus Tirol nur mit negativem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • Ansonsten verpflichtende 14-tägige Quarantäne
  • Für Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt seit dem 15. September 2020, dass sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung haben. Weiterführende Informationen gibt es auf der Seite des Deutschen Bundesministeriums für Gesundheit
  • Reisezwecke wie der Pendlerverkehr, der Güterverkehr sowie Grenzübertritte in familiären Angelegenheiten sind von den Quarantänemaßnahmen ausgenommen
  • Durchreise durch Deutschland weiterhin gestattet
  • Achtung! Unterschiedliche Regelungen in den jeweiligen Bundesländern, mehr dazu hier.

Seit dem 15. Oktober müssen sich Personen aus Risikogebieten vor der Einreise digital anmelden. Wer seiner Verpflichtung zur Anmeldung nicht nachkommt, riskiert eine Geldstrafe. Ausnahmeregelungen soll es weiterhin für Berufspendler und andere Reisende im sogenannten kleinen Grenzverkehr geben.

Mit 8. November tritt die neue Muster-Quarantäneverordnung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Kraft. Darin enthalten ist u.a., dass die Quarantäne grundsätzlich frühestens fünf Tage nach der Einreise endet, wenn der Person ein negatives Testergebnis vorliegt. Es wird dabei allerdings Ausnahmen geben.

Niederlande

  • Reisewarnung für Tirol (ausgenommen Osttirol, Hinterriß und Jungholz), Vorarlberg (ausgenommen Kleinwalsertal), Wien, Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich
  • Pflicht zur zehntägigen Heimquarantäne für Reisende aus diesen Bundesländern (nicht durch negativen PCR-Test ersetzbar)
  • Ausnahme: Reisende, die nur über die Flughäfen Wien und Innsbruck reisen, sich dort aber nicht aufhalten
  • Weitere Ausnahmen findet ihr hier

Belgien

  • Wien und Tirol wurden zur roten Zone erklärt – seit Freitag, 16. Oktober, 16 Uhr gilt dies auch für Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und das Burgenland
  • Belgischer PCR-Test und siebentägige Quarantäne verpflichtend
  • Ein negativer Test beendet nicht vorzeitig die Quarantäne

Dänemark

  • Reisewarnung für ganz Österreich
  • Einreise aus Österreich nach Dänemark nur mit berücksichtigungswürdigem Grund möglich (nicht durch negativen PCR-Test ersetzbar)
  • rechtsverbindliche Auskunft zu den Einreisebestimmungen nur durch dänische Behörden (Tel.: +45 7020 6044)

Großbritannien

  • Reisewarnung für ganz Österreich
  • Registrierungspflicht für Reisende aus Österreich
  • Quarantänepflicht für Reisende aus Österreich für 14 Tage bzw. für die Dauer des Aufenthalts

Norwegen

  • Österreich wurde auf „Rot“ gesetzt
  • Zehn Tage Quarantäne-Pflicht für Einreisende aus Österreich

Rumänien

  • Einreisende aus Österreich müssen für 14 Tage in Quarantäne
  • ab dem 8. Tag kann ein PCR-Test durchgeführt werden
  • fällt dieser negativ aus, wird die Quarantäne am zehnten Tag aufgehoben
  • Ausnahme für Reisende, die weniger als drei Tage in Rumänien bleiben: hier reicht ein bis zu 48 Stunden alter PCR-Test

Slowenien

  • Reisende aus Österreich können wieder ungehindert nach Slowenien ein- und ausreisen.

Schweiz

  • Quarantänepflicht für Reisende aus den Bundesländern Wien, Salzburg und Burgenland
  • gilt für Personen, die sich innerhalb der letzten 10 Tage länger als 24 Stunden in Wien aufgehalten haben
  • Durchreise durch die Schweiz bleibt erlaubt

Ungarn

  • Einreiseverbot für alle AusländerInnen verhängt
  • Quarantänepflicht für 10 Tage
  • wenige Ausnahmen

Bosnien-Herzegowina:

  • Gegenseitige Reisewarnung
  • Negativer PCR-Test verpflichtend

Estland

  • Einreise nur mit Gesundheitszertifikat, ansonsten Quarantänepflicht

Finnland

  • Einreise aus Österreich nur in Ausnahmefällen
  • keine touristischen Einreisen
  • grundsätzliche Verpflichtung zur Selbstquarantäne von 14 Tagen

Irland

  • Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne

Island

  • Registrierungspflicht
  • Zwei PCR-Tests verpflichtend (im Abstand von ca. 4-6 Tagen), dazwischen Pflicht zur Heimquarantäne

Lettland

  • Pflicht zur 14-tägigen Heimquarantäne

Litauen

  • 14-tägige Quarantänepflicht
  • Negativer PCR-Test verpflichtend

Moldau

  • Quarantänepflicht für Reisende aus Österreich

Ukraine

  • Einreiseverbot für alle Ausländer mit wenigen Ausnahmen

Zypern

  • Verpflichtender PCR-Test für Reisende aus Österreich

Ausführliche Informationen zur Reisefreiheit findet auf der Website des Außenministeriums.

 

Können Gäste, welche anreisen wollen aber nicht können, stornieren?
Sobald die Gäste aufgrund einer behördlichen Anordnung (Aus- und Einreise sowie Verkehrsbeschränkungen) nicht anreisen können – liegt eine nachträgliche Unmöglichkeit aufgrund von höherer Gewalt vor, die zu einer Aufhebung des Vertrages berechtigt. Der Vertrag ist rückabzuwickeln – kein Entgelt ist zu leisten.
Liegen diese Voraussetzungen – wie im gegenständlichen Fall – nicht vor, sind Stornogebühren zu leisten. Zu beachten ist jedoch, dass die deutsche Regierung empfiehlt, die betroffenen Gebiete nicht zu verlassen – daher wäre eine Kulanzlösung für die betroffenen Gäste zu überlegen.

 

Verstärkte Grenzkontrollen am Brenner

Ab 13. August wurden die gesundheitspolizeilichen Kontrollen auf der Brennerstraße und auf der A13 im Wipptal intensiviert. Hintergrund dieser Entscheidung des Landes Tirol und der Polizei in Absprache mit dem Gesundheitsministerium ist, dass Balkan-Rückkehrer großräumig über den Brenner ausweichen könnten, um gesundheitspolizeiliche Kontrollen an den Grenzübergängen in der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland zu umgehen. Polizei und Gesundheitsbehörden wollen bei den Kontrollen darauf achten, dass der Verkehrsfluss nicht beeinträchtigt wird.

 

Flugverkehr

Seit Mittwoch, 1. Juli, ist der Flughafen Innsbruck wieder im Normalbetrieb. Damit gelten die regulären Betriebszeiten.

Mehr Informationen zum Flugangebot findet ihr auf www.innsbruck-airport.com.



 

Wo erhalten Betriebe wichtige Informationen?

Für betriebliche Fragen stehen folgende Stellen zur Verfügung.

Coronavirus-Serviceline Tirol
T.: 05 90 90 5-1111
Mo bis So von 8:00 – 17:00 Uhr
E.: rechtsservice@wktirol.at
W: wko.at/corona

Coronavirus-Infopoint
T.: 05 90 900-4352
Mo bis Fr von 8:00-20:00 Uhr
Sa und So von 08:00 – 18:00 Uhr
Chatbot Vera
E.: infopoint_Coronavirus@wko.at

 

Tiroler Beratungsförderung für Betriebe – Schwerpunkt Coronavirus
Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Coronakrise? Die Wirtschaftskammer Tirol und das Land Tirol übernehmen bis zu 50 Prozent auch von Steuerberatungs- und Bilanzbuchhalterkosten. Alle Informationen zur Antragstellung und zu den Richtlinien finden sich auf der Webseite der Wirtschaftskammer Tirol.

 

Vermieterakademie online
Im virtuellen Angebot der Vermieterakademie können alle Tiroler Vermieterinnen und Vermieter auf ein kostenloses Weiterbildungsangebot zugreifen. Auf https://evermieterakademie.tirol/ stehen Seminarunterlagen zu Präsenzseminaren, Seminarvideos und Videotrainings zur Verfügung, die eine Vielzahl von Themen abdecken.

 

Dashboard ÖW Global
Mit dem Dashboard ÖW Global hat die Österreich Werbung ein Monitoring-Instrument entwickelt, das ein tagesaktuelles Bild zu den Entwicklungen in den einzelnen Ländern aufzeigt und helfen soll, möglichst fundiert eine Rückkehr touristischer Nachfrage anzuzeigen. Teil des Monitorings ist ein Ampelsystem, das den aktuellen Stand einer Vielzahl von Indikatoren übersichtlich darstellt. Neben den Updates aus den Märkten gibt es dort jetzt auch ein Mood Monitoring mit dem Stimmungsbild aus den jeweiligen Herkunftsmärkten sowie einen Überblick über Reisewarnungen plus Ein- und Ausreisebestimmungen für Österreichs Nachbarländer und die Niederlande.

 

Handlungsempfehlungen für Reisebusse
Außerdem finden Sie hier Handlungsempfehlungen für Reisebusse der Wirtschaftskammer Tirol, die Ihren Fahrgästen eine angenehme und entspannte Reise ermöglichen.

 

Hilfreiche Links für Fragen der Betriebe:

 


 

Wie gehe ich als Betrieb mit Stornierungen um?

Informationen zu Stornierungen bzw. Auflösung des Beherbergungsvertrags bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Viele Betriebe bieten flexible Storno-Bedingungen.

Stornierungen und Buchungen bei Hotelschließungen
Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten. Mehr dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

 


 

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für Betriebe?

Eine Übersicht über die finanziellen Unterstützungen der Wirtschaftskammer und des Landes Tirol findet ihr hier.

Unterstützungen des Bundes

Die Tourismuswirtschaft ist massiv von den Folgen des Coronavirus betroffen. Um die Branche in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ein Coronavirus-Maßnahmenpaket zur Unterstützung für den Tourismus geschnürt.

Corona-Hilfsfonds
Kern dieses Maßnahmenpakets ist der Corona-Hilfsfonds, der mit 15 Mrd. Euro dotiert ist. Er dient der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für österreichische Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe und erhebliche Umsatzeinbußen erlitten haben. Dazu gehören unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Haftungen für Überbrückungsfinanzierungen, die für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft über die Hausbank bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) beantragt werden können (Antrag auf www.oeht.at).
  • Fixkostenzuschüsse, die über FinanzOnline aus dem Corona-Hilfs-Fonds beantragt werden können. Mit 16. September beginnt die Phase II des Fixkostenzuschusses. In deren Rahmen kann ein Fixkostenzuschuss ab 30% Umsatzrückgang beantragt werden, wobei die Fixkosten bis zu 100% ersetzt werden.Nähere Informationen dazu gibt es auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at.
  • Verlustrücktrag: Betriebliche Verluste aus dem Coronajahr in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro können in das Jahr 2019, in bestimmten Fällen sogar in 2018 rückgetragen werden (Mehr Infos dazu hier)
  • Corona-Kurzarbeit, die über das eAMS-Konto beantragt werden kann (Mehr Infos unter www.corona-kurzarbeit.gv.at bzw. www.wko.at/corona)
  • Härtefallfonds als Unterstützung für die persönlichen Lebenserhaltungskosten von Selbstständigen. Maximale Fördersumme: 15.000 Euro (Mehr Infos und Antrag unter wko.at/haertefallfonds bzw. haertefall-fonds@wktirol.at).
  • Diese Unterstützung kann jetzt auch von VermieterInnen von Ferienwohnungen im eigenen Haus in Anspruch genommen werden. Der Förderzeitraum für Privatzimmervermieter wurde auf 6 Monate ausgedehnt und für jeden Förderwerber wird ein Comeback-Bonus ausbezahlt. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.
  • Auch Privatzimmervermieter haben Zugang zum Härtefallfonds (Anträge und Info auf www.ama.at)

Wirtshauspaket
Am 11. Mai stellte die Bundesregierung außerdem ein 500 Millionen Euro Wirtshaus-Paket vor, das im Wesentlichen ein Mix aus Entlastung und Unterstützung ist und das kürzlich um weitere Maßnahmen erweitert wurde. Die Details dazu findet ihr auf www.sichere-gastfreundschaft.at.

Senkung der Mehrwertsteuer
Für einige von der Corona-Krise besonders betroffene Branchen wurde die Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Dazu wurde in der Gastronomie, der Kulturbranche und dem publizierenden Bereich ein ermäßigter Steuersatz von 5% eingeführt. Diese steuerliche Herabsetzung soll von 1. Juli bis 31. Dezember 2020 befristet sein.

Neustartbonus
Mit dem Neustartbonus wird ermöglicht, dass mit bisher als arbeitslos gemeldeten Personen weniger Arbeitsstunden pro Woche vereinbart werden können. Arbeitssuchende und Betriebe – welche daher keine Kurzarbeit in Anspruch nehmen konnten – werden mit dem Neustartbonus unterstützt. Details dazu findet ihr hier.

Unterstützungen des Landes Tirol

Das Land Tirol stellte zunächst 400 Millionen Euro im Rahmen eines eigenen Covid-19 Maßnahmenpakets zur Verfügung und später noch einmal 15,3 Millionen Euro für den heimischen Tourismus. Mehr Informationen dazu liefert das Land Tirol.

Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen
Das Land Tirol bietet eine finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Details zur Förderung und Antragsstellung finden sich auf der Webseite des Landes Tirol. Antworten auf arbeits- und sozialrechtliche Fragen für Unternehmer bzgl. Homeoffice liefert die Wirtschaftskammer.

Tiroler Unterstützungsfonds
Das Land Tirol und die Wirtschaftskammer haben einen Tiroler Unterstützungsfonds für Selbstständige bzw. Klein- und Mittelunternehmen initiiert. Unternehmen, die einen Umsatzrückgang zwischen 25 und 40% verzeichnen, sollen mit einem Pauschalbetrag von 4.000 Euro unterstützt werden. Das Land Tirol und die Wirtschaftskammer stellen dafür insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Aussetzung der Grundumlagen-Vorschreibung

Die Wirtschaftskammer Tirol setzt bis auf Weiteres die Vorschreibung der Grundumlagen für 2020 aus. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

 


Welche weiteren Unterstützungen gibt es für Betriebe?

 

Testungen für TourismusmitarbeiterInnen

Seit 1. Juli können sich in Österreich alle TourismusmitarbeiterInnen freiwillig auf COVID-19 testen lassen. Seit 1. September können sich zusätzlich auch Beschäftigte von Campingplätzen, Jugendherbergen und Gastronomiebetrieben regelmäßig testen lassen. Demnächst soll das Angebot außerdem auf Skilehrer, Reisebegleiter und Fremdenführer ausgeweitet werden.

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung auf oesterreich.gv.at für die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ mit maximal 85 Euro pro Testung vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. Beschäftigten fallen keine Kosten an. Die Termine und Orte der Testungen werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus veröffentlicht wöchentlich die aktuellen Testungszahlen des Programms. Eine Österreich-Landkarte zeigt, in welchem Bundesland wie viele Testungen gemacht wurden und wie viele Tourismus-Betriebe am Programm teilnehmen. Die Zahlen werden wöchentlich jeweils mittwochs aktualisiert.

Die aktuellen Zahlen und weitere Informationen findet ihr hier: www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Starterpaket zur Wiedereröffnung der Gastronomie

Die Wirtschaftskammer Tirol hat allen Gastronomie- und Hotelleriebetrieben ein entsprechendes „Starterpaket“ zur Wiedereröffnung geschickt. Hierfür wurden u.a. auch entsprechende Aufkleber produziert, welche bei Mehrbedarf sowohl bei der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck als auch in allen Bezirksstellen zur Abholung verfügbar sind.

Plattform Regional Einkaufen

Die WKO hat die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen gestartet. Auch Hoteliers können von der neuen Plattform profitieren und Gutscheine für Nächtigungen anbieten und verkaufen. Hoteliers können kostenlos und in wenigen Schritten im Firmen A-Z ein Zertifikat hinzufügen, das sie als „Lieferant von Gutscheinen“ auszeichnet und so den Betrieb für die Plattform freischalten. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier.
Gäste haben dann die Möglichkeit, Hotelbetriebe gezielt nach Standort und Leistungsangebot zu suchen und dort Gutscheine zu bestellen.

MNS-Masken über WKÖ beziehbar

Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hochqualitative, EN14683-zertifizierten MNS-Masken können solange der Vorrat reicht unter wko.at/schutzmasken bestellt werden.

 


 

Was tun, wenn im Betrieb der Verdacht auf eine Infektion besteht?

Unter corona.leitstelle.tirol wird von den Behörden ein Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem rasch geklärt werden kann, ob ein Verdachtsfall nach aktueller Definition des Gesundheitsministerium vorliegt, oder nicht.


So verhaltet ihr euch richtig bei einem Verdachtsfall:

  • Isolation der erkrankten Person
  • Informationsblatt der Landessanitätsdirektion aushändigen
  • Erkrankte Person anweisen sich von allen anderen Personen zumindest 2 Meter zu separieren und sich häufig die Hände zu waschen und den Raum regelmäßig zu lüften. Eine Husten-Nies-Schnäuz-Etikette ist einzuhalten
  • Essen oder sonstige wichtige Dinge des täglichen Bedarfs vor die Tür stellen. Rückläufiges Geschirr oder Wäsche nur mit Handschuhen angreifen, nach Entfernung der Handschuhe ist eine Händedesinfektion sinnvoll bzw. ein Waschen der Hände über 20 Sekunden mit Seife.
  • Abstrich durch Rotes Kreuz und Test-Ergebnis abwarten.
  • Bei einem positiven Ergebnis wird das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen veranlassen. Auch ein negatives Ergebnis wird kommuniziert.
  • Sollte sich der Gesundheitszustand des Gastes rapide verschlechtern, ist die Rettung (144) unter Mitteilung, dass es sich um einen Covid-19 Verdachtsfall handelt, zu verständigen.
  • Um bei einem eventuell positiven Testergebnis schnellstmöglich, aber auch so gezielt wie möglich, agieren zu können, relevante Daten der betroffenen (krankheitsverdächtigen) Person ermitteln und unverzüglich an die zuständige Bezirkshauptmannschaft, Referat Gesundheit (Amtsarzt) übermitteln.
  • Stattgefundene enge Kontakte (z.B. Gespräche inkl. Dauer bzw. körperliche Berührungen, gemeinsamer längerer Aufenthalt in einer begrenzen Räumlichkeit inkl. Aufenthaltsdauer) bitte mit allen Kontaktdaten notieren.

Zusätzlich hat der Bund einen ausführlichen Leitfaden zum Umgang mit Verdachtsfällen und Testungen erstellt. Mehr Informationen zum Umgang mit Verdachtsfällen bei Gästen und MitarbeiterInnen findet ihr auf dem Informationsblatt des Landes Tirol. Weitere Unterlagen können bei der Tirol Werbung angefordert werden.

Meldepflicht
Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. Das Land Tirol macht daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

 


 

Wo gibt es aktuelle Informationen rund um das Coronavirus?

Das österreichische Gesundheits­mi­nisterium informiert auf seiner Website über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus weltweit und über die aktuelle Situation in Österreich. Laufend aktualisierte Informationen liefert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie das Land Tirol (24-Stunden-Hotline: 0800 80 80 30). Aktuelle Zahlen zur Situation in Tirol liefert außerdem das Dashboard des Landes Tirol.
Für Auskünfte zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung kann die AGES-Infoline zum Coronavirus kontaktiert werden: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

 


 

Wichtige Servicenummern und -stellen

Bezirkshauptmannschaften und Stadt Innsbruck:

An den Bezirkshauptmannschaften Tirols und in der Stadt Innsbruck wurden – neben den bereits bestehenden Hotlines wie die Gesundheitsberatung 1450, jene der AGES, des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer und der Arbeitskammer – eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab sofort rund um die Uhr in Betrieb ist. An diese Hotline können sich vor allem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wenden, die Fragen zu den aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen haben. In weiterer Folge stehen die Hotlines auch Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde haben und ihre Anliegen nicht bei anderen Hotline noch besser aufgehoben sind.

 

Folgende Hotlines stehen zur Verfügung:

  • BH Reutte: Tel. 05672 6996-5706
  • BH Landeck: Tel. 05442 6996-80-5501, 5502, 5503
  • BH Imst: Tel. 05412 6996-805310
  • BH Innsbruck: Tel. 0512 5344-805050
  • BH Schwaz: Tel. 05242 6931-5880
  • BH Kufstein: Tel. 05372 606-6020
  • BH Kitzbühel: Tel. 05356 62131-806363
  • BH Lienz: Tel. 0512 50880-6600
  • Stadt Innsbruck: Tel. 0512 5360

 

Für allgemeine Informationen:

 

Gesundheitsberatung 1450

  • Die Gesundheitsberatung – für den Fall des begründeten Verdachts auf eine Corona-Erkrankung: 1450 (rund um die Uhr) und www.1450.at
  • Corona Online-Fragebogen: corona.leitstelle.tirol

 

Für UnternehmerInnen:
Die Serviceline der WK Tirol: 05 90 905 1111 und www.wko.at/corona 

 

Für ArbeitnehmerInnen:
Arbeitsrechts-Hotline der AK Tirol: 0800 22 55 22 -1414 und ww.tirol.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Coronavirus 

 

Für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen:
Hotline der Bildungsdirektion: 0800 100 360 (täglich von 7.30 bis 18 Uhr) und www.lsr-t.gv.at/de/content/coronavirus-informationen

 

Bei Fragen zu Reisestornos:
Reiserechtliche Hotline des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): 800 201 211 (von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr) und www.vki.at/coronavirus

 

Psychosozialer Dienst:

  • Hotline des Landes: 0800 400 120 – von 8 bis 20 Uhr
  • Außerhalb dieser Zeit: Telefonseelsorge unter Nummer 142 (24 Stunden besetzt)
  • Ö3 Kummernummer: 116 123, von 16 bis 24 Uhr

 


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