Suche
21.07.2010
Der bisherige Sommer startet mit einem leichten Minus (-1,3%) und hält bei 3,593 Mio. Nächtigungen, die Zahl der Gäste und damit der Ankünfte ist um +2,2% gestiegen und klettert auf 1,023 Mio. Nach einem guten Ergebnis im Mai war der Juni schwächer. Grund dafür waren die Lage der Feiertage und das Wetter. Mai und Juni machen zusammen ein Fünftel der Sommernächtigungen aus.
  „Jetzt heißt es richtig durchstarten"

„Das Rennen um den heurigen Sommer ist nach wie vor offen. Die Monate Juli und August sind entscheidend. Wir haben mit Sondermitteln des Landes, eine Marketingoffensive gestartet. Ich bin optimistisch, dass wir damit punkten", erklärt Tourismusreferent LH Günther Platter. Der Juni bilanzierte mit 2,2 Mio. Nächtigungen (-5,2%), die Zahl der Ankünfte blieb gleich und liegt bei 580.830. „Man muss berücksichtigen, dass heuer Pfingsten als auch Christi Himmelfahrt in den Mai gefallen sind, während letztes Jahr die Pfingstferien großteils im Juni stattfanden", erklärt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Betrachtet man Mai und Juni gemeinsam, könne man aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Voraussetzungen durchaus zufrieden sein, erklären Platter und Margreiter unisono. Das Wetter und die Fußball-WM ließen viele Gäste aus Deutschland zu Hause bleiben. „Jetzt heißt es richtig durchstarten und um jeden Gast kämpfen. Der Tourismus muss der Fels in der Brandung der Wirtschaftskrise bleiben", unterstreicht LH Günther Platter.

Die Märkte im Überblick

Der Sommer (Mai und Juni) startet am Hauptmarkt Deutschland mit leichten Rückgängen bei den Ankünften (-2,1%) und einem Minus von 4,8% bei den Nächtigungen. Die Zahl der Gäste (+3,4%) und der Übernachtungen (+3,2%) aus Österreich hat zugelegt. Ein Plus ist auch am holländischen Markt zu verzeichnen. Ein Minus wird bei den Gästen aus Belgien, Italien und Tschechien verzeichnet. Ein dickes Plus gibt es erstmals seit zwei Jahren wieder bei den Gästen aus Großbritannien zu verzeichnen.

Trends halten weiter an

Wie schon in der letzten Sommer- und Wintersaison hält der Trend zu qualitativ hochwertigen Unterkünften weiter an. Vier- und Fünf-Sterne-Betrieben liegen gut im Rennen. Starke Verluste müssen die Privatzimmervermieter hinnehmen. Bei den gewerblichen Ferienwohnungen wird nach einem langen Höhenflug ein leichter Rückgang verzeichnet. „Tirol befindet sich in einem harten Konkurrenzkampf mit vielen anderen Destinationen, die oft mit Dumpingpreisen den Markt überschwemmen. Umso wichtiger ist der Schulterschluss der Alpenländer, sich gemeinsam zu vermarkten. Mit theALPS wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht", erklärt LH Günther Platter. Am 13. Und 14. September treffen sich bei „theALPS" die führenden Alpentourismusdestinationen zu einem Prolog in Innsbruck. Neben dem politischen Gipfeltreffen findet ein touristischer Austausch statt. Der Prolog versteht sich als Auftaktveranstaltung für den großen Verkaufsraum 2011 in Innsbruck. „Es ist uns gelungen, wichtige Partner in Österreich und außerhalb der Landesgrenzen ins Boot zu holen", freut sich Josef Margreiter.

Alle Infos zu „theALPS" unter http://www.the-alps.eu/

Detailierte Nächtigungsstatistiken für den betreffenden Zeitraum können nachstehend (unterhalb des Kontaktblocks) als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

Das Wetter und die Lage der Feiertage haben die Nächtigungszahlen getrübt. Mai und Juni machen ein Fünftel der Sommernächtigungen aus.
(Foto: Tirol Werbung, Abdruck honorarfrei)
Tourismusreferent LH Günther Platter und Tirol-Werber Josef Margreiter motivieren die Touristiker: „Jetzt heißt es richtig durchstarten.“
(Foto: Tirol Werbung, Abdruck honorarfrei)