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1846:
Die "Geburtsstunde" des Reisejournalismus" über Tirol – Ludwig Steubs "Drei Sommer in Tirol" erschien. "Zieht singend in alle Herbergen, brecht munter in alle Thäler ein, besteigt in Heiterkeit die Höhen! Etliche Barschaft, Wohlgezogenheit und Hausschuhe müßt Ihr allerdings auch mitbringen ..."
Um 1870:
Die ersten Verschönerungsvereine entstehen, deren Zweck hauptsächlich auf "Verschönerung" ausgerichtet war – Errichtung von Ruhebänken, Brunnen etc.
1871:
Eröffnung der Pustertalbahn, die eine innerösterreichische Verbindung zwischen Tirol und Wien ermöglicht
Um 1900:
Bilder des englischen Gebirgsmalers E.T. Compton über Tirol machen Lust aufs Bergerlebnis.
1889:
Gründung eines "Vereins zur Hebung des Fremdenverkehrs in Nordtirol"
1890:
Gründungsversammlung einer gesamttirolischen Fremdenverkehrsorganisation, die unter anderem eine "Belehrung über Hotelprospekte" oder eine "Belehrungsschrift über zweckmäßige Annoncierung" heraus gibt.
1892:
Der gesamttirolische Fremdenverkehr erreicht mit 213.000 ankommenden Gästen und über 9 Millionen Gulden Einnahmen einen vorläufigen Höhepunkt. In 1.100 Gasthöfen und Hotels standen 20.900 Betten zur Verfügung.
1892 und 1894:
Ein riesiges Pitztaler Gletscherpanorama von Zeno Diemer wird auf den Weltausstellungen in Chicago und Antwerpen gezeigt. Ein "Tirol-Haus" in Form einer "Alpenblockhütte" wird erstmals in Antwerpen (1894) eingesetzt.
1901:
Gründung des ersten Skiclubs Tirols in St. Anton am Arlberg
1902:
Gründung der Wintersportvereinigung Kitzbühel
1906:
Der erste Skiführer über Tirol erscheint
1911:
1. Landesfremdenverkehrsgesetz Tirols, ein Novum in der Monarchie. Der Landesverband für Fremdenverkehr in Tirol wird zu einer halbamtlichen Körperschaft "Landesverkehrsrat" umgewandelt.
1920:
Ein neues Fremdenverkehrsgesetz ist nach dem 1. Weltkrieg und der Veränderung der Tiroler Landkarte erforderlich
1929:
1. Hahnenkammrennen in Kitzbühel
1931:
Die Weltwirtschaftskrise wirkt sich fatal auf den Tiroler Tourismus aus. 100-Mark-Sperre und...
1933:
...1000-Mark-Sperre, für die Ausreise nach Österreich mussten 1.000 Reichsmark Gebühr gezahlt werden. Statt 90.000 deutscher Gäste pro Jahr kamen nur noch 10.000.
1948/49:
Auf dem 1946 neu gegründeten Innsbrucker Flughafen landen regelmäßig Maschinen aus Holland und England.
1958/59:
Die Zehn-Millionen-Grenze bei den Jahresnächtigungen wird erstmals überschritten, wobei 38% der Nächtigungen auf Privatzimmer entfielen.
1956:
20 Seilbahnen bzw. Sessellifte und 118 Schlepplifte stehen für den Transport der Wintersportler bereit
1964:
Die ersten Olympischen Spiele in Innsbruck tragen zum Ruf Tirols als Wintersportland bei.
1967:
Die Zahl der Seilbahnen ist auf 118, jene der Schlepplifte auf 872 angewachsen
1976:
2. Olympische Winterspiele in Tirol, die als "einfache" Spiele in die Sportgeschichte eingehen – keine einzige Sportanlage muss neu errichtet werden.
1985/86:
Der Winter hat aufgeholt: Die Zahl der Winternächtigungen (19,4 Mio.) ist annähernd gleich groß wie jene der Sommernächtigungen (19,5 Mio.)
1986:
Der "junge Bergsommer" wird propagiert
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1. Januar 1989:
Der privatwirtschaftliche Verein Tirol Werbung wird gegründet, was eigentlich eine "Rückkehr" in die Anfänge des organisierten Tourismus bedeutete als der Landesverband für Fremdenverkehr noch keine amtliche Körperschaft war. Ein Teil der Aufgaben der Tourismusentwicklung des Landes verbleibt im Amt der Tiroler Landesregierung – Tourismusabteilung, aber auch die Wirtschaftskammer trägt mit ihrer Sektion Tourismus dazu bei, dass alle Aufgaben rund um die touristische Entwicklung des Landes abgedeckt werden.
1991:
Novelle des Tourismusgesetzes
1991:
Freigabe von TIS – Tirol Informations System
1. März 1995:
Josef Margreiter wird Landestourismusdirektor
1997:
Der Neue Tiroler Weg hat wegweisende Meilensteine – zum Beispiel die Strukturreform im Tiroler Tourismus, sprich die Fusion und Kooperation von Tourismusverbänden zu regionalen Einheiten.
1997:
Sponsoring des Cirque de Soleil
1998:
Gründung der Cine Tirol
1999:
Die Katastrophe von Galtür stellt das ganze Land vor große Herausforderungen –das touristische Risikomanagement des Landes, vor allem die Kommunikationsschienen, bewähren sich.
1999:
Gründung der Marke Tirol Management GmbH
2000:
"Tirol zum Kaufen" – Eröffnung des Tirol Shop im Tirol Haus
2001:
Kräftebündelung: Die Top-Partner-Strategie der Tirol Werbung geht auf: Erstmals sprengen die Ko-Finanzierungen von mehr als 260 Tourismuspartnern im Land die 50-Millionen (Schilling)-Grenze.
2001:
Der Neue Tiroler Weg für 2002-2005 wird definiert.
2001:
Erste Bemühungen, ein e-Tourismus-Kompetenzzentrum nach Tirol zu bringen, was mit ECCA unter dem Dach von anet 2004 auch gelang.
2002:
Im von der UNO propagierten Jahr der Berge gründen Ötztal, Tirol Werbung und Österreich Werbung gemeinsam mit führenden Praktikern das Symposium Future Mountain
2002:
Berg.Welten heißt der neu aufgelegte Reisejournalismuspreis der Tirol Werbung
2002:
Die Umstrukturierung der Tirol Werbung mit klarer Trennung von gemeinwirtschaftlichen und privatwirtschaftlichen Aufgaben wird in die Wege geleitet.
2003:
Die Tirol Werbung erhält neue Strukturen: Der gemeinwirtschaftliche Auftrag wird von den Abteilungen Tirol Marketing, Tirol Information und Tirol Destination übernommen. Neuausrichtung der GST Gäste Service Tirol GmbH, mit dem Ziel Marketingdienstleistungen und Ressourcenbündelung für die Tourismuspartner im ganzen Land anzubieten.
2003:
Ein Rekordwinter bringt Tirol ein erfreuliches Plus in der Nächtigungsstatistik. Auch der Sommer verzeichnet ein leichtes Plus. Der Rückgang der deutschen Gäste, der sich in der Statistik empfindlich nieder schlägt, kann durch andere Märkte wettgemacht werden.
2004:
Die größte jemals in Tirol durchgeführte Gästebefragung erbringt die Grundlagen für ein neues Qualitätsmanagement im Tourismus, das in den kommenden Jahren für Tourismusbetriebe und -organisationen in Tirol erarbeitet werden wird.
2004:
Von Cine Tirol geförderte Filme platzierten sich mit zahlreichen Auszeichnungen im internationalen Filmgeschäft. Darunter "Die Schwabenkinder", für den Tobias Moretti den Bayerischen Fernsehpreis erhielt, "Die fetten Jahre sind vorbei" mit einer Nominierung bei den Filmfestspielen in Cannes oder "As in heaven", das für den Auslands-Oskar 2005 nominiert wurde.
2004:
Die internationale Tourismuswelt ist bei den Welt Tourismus Spielen in Tirol zu Gast – ein überzeugender Auftritt für das Gastgeberland.
2005:
Das Gütesiegel Tirol-Q wird eigeführt. Ausgezeichnet werden die besten Betriebe im Bereich Gäste- und Mitarbeiterzufriedenheit.
2005:
Abermals ein beliebter Treffpunkt bei der FIS Alpinen Ski-WM in Bormio war der TirolBerg der Tirol Werbung.
2006:
Anpfiff für Tirol:08
Die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt, die Fußball - EM der UEFA findet im Juni 08 in Österreich und der Schweiz statt. Tirol kreierte eigens dafür die Aktionsmarke Tirol:08 und hat 2006 eine werbliche Großoffensive gestartet.
2006:
Die Cine Tirol konnte sich wieder über ein erfolgreiches Jahr freuen: Allein 12 indische Filmproduktionen fanden in Tirol ihre Traum-Filmkulisse.
2007:
Definition des "Tiroler Wegs" - die neue Strategie für den Tourismus 2008-2012.
2007:
Bereits zum vierten Mal bot der TirolBerg bei der Alpinen SKi WM in Are die Möglichkeit für Kontaktpflege in stimmungsvoller Atmosphäre.
2007:
Die Tirol Werbung besteht selbst den Qualitätscheck und erhält den Tirol-Q.
2008:
Tirol:08 = Botschaft der Leidenschaft
"Von allen EM-Städten...war der Service und die Freundlichkeit in Tirol mit Abstand am besten." (Journalist Südkurier)
2008:
Die mehrfach ausgezeichnete Imagekampagne "Ein Augenblick für immer" wurde 2008 auch in die Kletter-Kampagne integriert und so flächendeckend verwendet.
2009:
Allein 2009 investierten Filmteams in Tirol 5 Mio. Euro in Tirol. Das bedeutet, dass von jedem Fördereuro der Cine Tirol 4,5 Euro im Land verbleiben.
2009:
Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weist der Tiroler Tourismus im Jahr 2008/09 eine sehr zufriedenstellende Bilanz auf. Mit 9,1 Mio.Ankünften (+0,0%) konnte das Rekordergebnis vom Vorjahr gehalten werden, das Rekordniveau der Übernachtungen wurde nur ganz knapp verpasst. Die Nächtigungen liegen mit 43,1 Mio. minimal hinter dem Vorjahresergebnis (-0,7%).
2010:
Eine der Höhepunkte der Medienarbeit 2010 war die Kampagne "Daniel Brühl wandert in Tirol". Die Tirol Werbung engagierte den deutschen Schauspielstar für eine gezielte PR-Kampagne im deutschen Raum, um das Wandern in Tirol speziell für jüngere Gäste emotional aufzuladen und neu zu präsentieren.
2010:
Erfolgreiches Tourismusjahr 2009/10 - Rekordergebnis vom Vorjahr bei den Gästeankünften konnte nochmals leicht gesteigert werden.

Mit 9,3 Mio. Ankünften (+2,2%) konnte das hervorragende Ergebnis vom Vorjahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen nochmals gesteigert werden.
Bei den Nächtigungen konnte mit 43,0 Mio. (-0,3%) das Vorjahresergebnis praktisch gehalten werden!
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